29. August 2019

Rezension: Die Astronautin

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Auf einen Blick:
Titel: Die Astronautin
Autor: S.K. Vaughn
Verlag: GOLDMANN
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-442-20572-1
Preis: 16,00€
Umfang: 542 Seiten

Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar. Meine im Folgenden dargestellte Meinung zu diesem Buch ist dadurch unbeeinflusst. 

Inhalt
Maryam Knox wacht auf der Krankenstation der Hawking II aus der Bewusstlosigkeit auf. Außer ihr scheint niemand an Bord des Raumschiffs zu sein, welches in einem katastrophalen Zustand ist. Doch May hat keinerlei Erinnerungen an einen Unfall, an die Zeit vor dem Start oder an die Umstände ihrer Bewusstlosigkeit. Einzig ihr Überlebenswille ermöglicht es ihr, Kontakt zur NASA herzustellen. Doch schon bald muss May feststellen, dass die NASA womöglich keine Hilfe darstellt. Das Einzige, was ihr Hoffnung gibt, ist die Funkverbindung zu Stephen. Aber Stephen ist ihr Ex-Mann, dessen Herz sie gebrochen hat ohne sich daran zu erinnern. Seine Stimme ist alles, was ihr noch Hoffnung gibt, die Schwärze und Weite des Alls zu überleben. 

Cover
Dass ich dieses Rezensionsexemplar im Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe angefragt habe, war definitiv eine Cover-Entscheidung. Ich bin auf das Cover aufmerksam geworden und als dann auch noch der Klappentext spannend klang, konnte ich nicht widerstehen. Ich finde das Cover farblich toll und natürlich passt es gut zum Inhalt des Buchs - immerhin stellt es May Knox in einem Außenbordanzug im Weltall dar, was ein Bild ist, das man beim Lesen von Die Astronautin häufig vor Augen hat. 

Schreibstil:
Ich habe bisher noch nichts von S. K. Vaughn gelesen (das ist übrigens ein Pseudonym). Der Schreibstil von dem Autor ist gut gelungen, auch wenn er ab und an ein wenig zu weit ausschweift, sodass ich an einigen Passagen länger gelesen habe, als es mir lieb war. Trotzdem hat Vaughn einen schönen Schreibstil, der sich meist gut lesen lässt. 

Geschichte
Ich habe seit Langem keinen Science-Fiction Roman mehr gelesen, weswegen ich sehr neugierig auf die Geschichte von Die Astronautin war. Wir lernen May Knox kennen, Commander eines Raumschiffs, das offensichtlich einen schrecklichen Unfall erlitten hat. Denn May erwacht alleine auf dem Raumschiff, ihre Crew ist unauffindbar und das Schiff trägt große Schäden. Lange Zeit ist der einzige Kontakt, den May hat, die KI des Raumschiffs, bis die Funkverbindung zur NASA und zu Stephen, ihrem Ex-Mann, hergestellt ist. Dadurch ist das erste Drittel des Buchs nicht durch viele Dialoge geprägt. Allerdings werden wir als Leser immer wieder in Erinnerungen entführt, die May bruchstückhaft zurückerlangt. So erfahren wir nach und nach mehr über unsere Protagonistin, ihre Beziehung zu Stephen, ihre berufliche Karriere und ihre Charakterzüge. Das war ein wirklich interessanter Weg, die Protagonistin kennenzulernen, und da eine solche Amnesie nicht einfach verschwindet, erfahren wir sogar in den letzten Kapiteln durch Mays zurückkehrende Erinnerungen Informationen über sie, die wir vorher nicht kannten.Das Konzept der Astronautin mit Amnesie hat mir also sehr gut gefallen! 
Auch gut gefallen hat mir der Rahmen der Geschichte. Eine Mission der NASA zu einem neuen Planeten, mit May als Commander des Raumschiffs. Schon mit der Tatsache, dass sich niemand außer May an Bord des Raumschiffs zu befinden scheint, tauchen Wendungen in der Geschichte auf, mit denen man als Leser nicht rechnet, was ich persönlich immer gut finde. 

Charaktere
Wichtige Charaktere sind neben Maryam Knox ihr Ex-Mann Stephen Knox, ihre alte Flamme Ian Wright, ein Freund von ihr und Stephen - Raj, der Leiter der Mission - Robert Warren, und die KI des Raumschiffs, die von May Eve genannt wird. 
Raj ist derjenige, der die Hawking II entworfen hat. Wir erfahren nicht viel von ihm, außer, dass er ein Freund von Stephen und somit auch von May ist. Er steht zu den beiden und als es brenzlig wird, setzt er sein Leben aufs Spiel, um ihnen zu helfen. 
Robert Warren ist skrupellos, so viel steht relativ zu Beginn des Buchs fest. Er leitet die Mission der NASA, scheint aber Geheimnisse zu haben, die es aufzudecken gilt.
Stephen ist Mays Ex-Mann, oder Noch-Ehemann, da die Scheidung zwar eingereicht, allerdings noch nicht vollzogen wurde. Er ist ein schüchterner Wissenschaftler, der mir als Leser oft leidtat, wenn ich von Mays Erinnerungen gelesen habe (den Grund dafür verrate ich hier natürlich nicht!). Was mir sehr gefallen hat, ist die Tatsache, dass er - trotz seines gebrochenen Herzens - alles menschenmögliche (und mehr) in Bewegung setzt, um May das Leben zu retten. 
Ian Wright kommt lange Zeit nur namenhaft vor. Erst als May und Stephen das Geheimnis der NASA aufgedeckt haben, spielt er eine wichtigere Rolle. Klar wird aber schnell, dass er ein absoluter Unsympath ist. 
Meine liebste "Beziehung" in diesem Buch war die zwischen May und der KI des Raumschiffs, welche sie nach ihrer Mutter Eve benennt. Eve ist anfangs eine typische KI, nicht in der Lage Witze oder Sarkasmus zu verstehen und rein pragmatisch ausgelegt. Doch May mit ihrem gelungenen Sinn für Humor schafft es, der KI eine Persönlichkeit einzupflanzen, sodass es wirklich Spaß macht, den Dialogen der beiden zu folgen. 

Fazit:
Die ersten zwei Drittel des Buchs habe ich leider nur schleppend hinter mich gebracht. Ich habe sogar, als dieses mit der Post bei mir ankam, Erebos 2 dazwischengeschoben. Zwar gab es immer wieder spannende Stellen, allerdings auch viel langatmiges Geschehen zwischendurch. Erst im letzten Drittel war die Spannung durchgehend spürbar, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es kommen Wendungen in der Geschichte auf, mit denen ich niemals gerechnet hätte, und das Ende des Buchs ist so spannend, dass ich die letzten 100 Seiten verschlungen habe! 

Bewertung
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌖 (75/100)
Geschichte: 🌕 (100/100)
Charaktere: 🌖 (75/100)
Gesamtpaket: 🌖-🌕 (75-100/100)

28. August 2019

Rezension: Erebos 2






Auf einen Blick:
Autorin: Ursula Poznanski
Titel: Erebos 2
Verlag: Loewe
Format: Hardcover
ISBN: 978-3743200494
Preis: 19,95€
Umfang: 512 Seiten

ACHTUNG! ES HANDELT SICH UM BAND 2 DER DUOLOGIE! SPOILER-GEFAHR!

Inhalt:
Erebos wurde vor knapp 10 Jahren besiegt und seitdem lebt Nick sein Leben in Ruhe weiter. Als Hochzeitsphotograph verdient er sich das Geld für sein Studium und seine Wohnung, in der er alleine lebt. Alles scheint gut zu laufen, bis eines Tages eine seltsame neue App auf seinem Handy erscheint - und das ohne, dass Nick sie installiert hat. Viel erschreckender als diese Tatsache ist allerdings das Icon der App: ein rotes 'E'. Doch ist dies wirklich möglich? Ist Erebos zurückgekehrt? Nick muss schnell feststellen: Ja! Erebos ist zurück, es ist mächtiger als zuvor und es scheint auf Rache aus zu sein! 
Der 16-jährige Derek findet ebenfalls diese neue, unheimliche App auf seinem Smartphone. Seine Skepsis wird von seiner Neugier besiegt und so betritt Derek die gefährliche Welt von Erebos. Anfangs kann er nur große Begeisterung für dieses Meisterwerk eines Spiels empfinden, doch sein Misstrauen wächst, als das Spiel anfängt, ihm Aufgaben in der echten Welt zu stellen und ihn über seine elektronischen Geräte zu überwachen. Doch als Derek endgültig herausfindet, wie gefährlich das Spiel tatsächlich ist, ist es bereits zu spät... 

Cover
Ja, ja, ja! Ich liebe das Cover! Gemeinsam mit der neuen Auflage von Band 1 bietet diese Duologie einen echten Hingucker im Bücherregal. Das Gelb des Covers erinnert an die gelben Augen des Boten und passt somit perfekt zum Inhalt des Buchs (Achtung: das Blut auf dem Cover ist reinretuschiert). 

Schreibstil:
Ich bin hin und weg! Es ist eine Weile her, dass ich ein Buch von Ursula Poznanski gelesen habe, aber ich liebe, liebe, liebe ihren Schreibstil nach wie vor! Besonders gefallen hat mir, dass man als Leser die Geschichte sowohl aus Nicks Perspektive (endlich haben wir Nick wieder!!!), als auch aus der von Derek erfährt, den wir hier neu kennenlernen. Dadurch haben wir Einblick in das Leben zweier Spieler von Erebos und können Seite für Seite mitverfolgen, wie die Schicksale beider Männer zusammen laufen. 

Geschichte
Die Geschichte verläuft - wie bereits gesagt - über zwei Erzählstränge. 
Auf der einen Seite lernen wir Derek kennen, einen 16-jährigen Schüler, der noch nie zuvor von Erebos gehört hat. Das bietet uns als Lesern viele Erinnerungen an die Zeit, als Nick das erste Mal mit dem Spiel in Berührung kam. Denn so wie Nick ist auch Derek anfangs etwas misstrauisch, doch sobald er Erebos zum ersten Mal spielt, ist er in dieser Welt gefangen - dass das wortwörtlich zu verstehen ist, merkt Derek allerdings erst zu spät. Mitzuverfolgen, wie er die ersten Aufträge in der Welt des Spiels erledigt, sich seinen Charakter erstellt und auf erste andere Spieler trifft, war super! Wie gesagt, man fühlt sich an Nick Dunmore erinnert, wie er diese Welt als Neuling betreten hat. Doch dieses Mal ist es für uns als Leser deutlich spannender, denn WIR wissen, wie gefährlich dieses Spiel sein kann. 
Auf der anderen Seite lesen wir (endlich!) wieder von Nick. Nick ist mittlerweile fast 10 Jahre älter, er studiert und arbeitet nebenher als Photograph. Ihm braucht Erebos nichts vormachen. Stattdessen beginnt es direkt, ihm zu beweisen, welchen Einfluss es nehmen kann - und zwar auf grausame Weise. Es zeigt Nick auch, dass es dieses Mal keinen Ausweg für ihn gibt, auch nicht den Tod seines Spielcharakters, denn das würde schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Es ist wahnsinnig faszinierend zu sehen, welche Macht das Spiel über Nick hat, vor allem da es sich neuer Mittel bedienen kann: Erebos' Technik ist nämlich deutlich weiter fortgeschritten als noch vor 10 Jahren, und so nutzt es Spracherkennung, GPS Verfolgung, Kameras, und, und, und. Für uns als Leser: einfach genial!

Charaktere
Auf die beiden Protagonisten bin ich ja bereits ein wenig eingegangen. Neben diesen beiden treffen wir auch einige wenige alte Bekannte aus dem ersten Teil von Erebos wieder, deren Namen ich allerdings nicht nennen möchte, da ich nicht zu viel verraten will. Aber so viel kann ich sagen: Ihr werdet überrascht sein! Und das in mehr als einem Fall!

Fazit:
Begeisterung pur! Das habe ich empfunden, als ich gehört habe, dass es einen zweiten Band geben wird - sogar noch bevor ich wusste, worum es genau gehen wird. Seit fast 10 Jahren warte ich auf eine Fortsetzung. Erebos Band 1 war und ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, und auch wenn es inhaltlich nicht nötig gewesen wäre, warte ich seitdem auf einen zweiten Teil. Und nun ist es endlich soweit! Ich kann dieses Buch einfach nur JEDEM empfehlen, aber vor allem den Fans vom ersten Band, denn es macht großen Spaß, Nicks Weg weiterzuverfolgen und auch Derek kennenzulernen - außerdem die Verbindung zwischen beiden, die erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird! 
Absolute Kaufempfehlung, meine Lieben! Lasst euch das nicht entgehen!

Bewertung
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌕 (100/100)
Charaktere: 🌕 (100/100)
Gesamtpaket: 🌕 (100/100)

15. August 2019

Rezension: New Beginnings




Auf einen Blick:
Titel: New Beginnings
Autorin: Lilly Lucas
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52447-3
Preis: 12,99€
Umfang: 330 Seiten

Vielen Dank, lieber Knaur Verlag, für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Lena ist ein Großstadtmädchen aus Berlin, die ein Au Pair in Amerika macht. Eigentlich waren Städte wie New York ihr Ziel, doch letztendlich verschlägt es sie in die US-Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains. Sie kann der Natur und dem Kleinstadt-Feeling anfangs nicht viel abgewinnen, doch mit der Zeit und mit Hilfe von Jack und Amy Cooper, für die sie arbeitet, fühlt sie sich bald wie Zuhause. Klingt das nicht perfekt? Würde es, wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan. Ryan war Profi im Skisport, bis ein tragischer Unfall seine Karriere beendete. Nun lebt er bei seinem älteren Bruder, was für Lena bedeutet, mit einem frustrierten, arroganten und unhöflichen Exsportler das Haus zu teilen. Wird Lena es schaffen, Ryans andere Seite kennenzulernen?

Cover:
Das Cover von New Beginnings ist sooo schön! Es war auch ausschlaggebend für mich, das Buch als Rezensionsexemplar anzufragen. Gerade die goldene Schrift (New) in Verbindung mit dem schwarzen Lettering (Beginnings) hat es mir angetan.

Schreibstil:
New Beginnings ist das erste Buch, das ich von Lilly Lucas gelesen habe. Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, sie schafft es, den Leser vom ersten Satz an in die Geschichte hineinzuziehen. Besonders gefallen hat mir, dass das Ganze aus Lenas Sicht geschrieben ist. So konnte ich als Leser ihren wunderbar formulierten Gedankengängen folgen, was oft sehr, sehr lustig war.
Beispielsweise beschreibt Lilly Lucas Lenas Gedanken, als ihre Gastfamilie nicht am Flughafen auftaucht, um sie abzuholen, wie folgt: "Im Kopf gehe ich meine Optionen durch: Nach Hause fliegen (zu dramatisch!), an die Autopanne glauben und abwarten (zu naiv!), nicht an die Autopanne glauben und abwarten (zu stolz!), auf eigene Faust nach Green Valley fahren (sehr emanzipiert!)." (Zitat aus: New Beginnings S.9, Lilly Lucas, Knaur).

Geschichte: (Achtung: Spoiler, auch wenn diese eh offensichtlich sind)
Ich lese nicht viel NA/YA, unter anderem, weil die Storyline immer sehr absehbar zu sein scheint. So auch bei New Beginnings: Schon der Klappentext macht deutlich, dass Lena sich in Ryan verlieben wird und dass Ryan ein schwieriger Zeitgenosse ist, der vermutlich seinem Sport nachtrauert und diesen höher stellen würde, als ein deutsches Mädchen, in das er sich verliebt, welches eh nur 12 Monate in Green Valley leben wird. Nun, genau so kommt es dann auch. Dazu kommt noch das Klischee, dass Ryan natürlich der totale Frauenheld ist. Und so folgt ein Klischee dem nächsten.
Ich möchte damit nicht sagen, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen, weil ich wissen wollte, wie es mit Lena und Ryan weiter geht! Da ich sonst viel Fantasy lese und gerade Die Todeskönigin, einen Fantasyschinken mit über 500 Seiten beendet hatte, habe ich mich sehr gefreut, einmal ein Buch zur Hand zu nehmen, das sich leicht und luftig lesen lässt, ohne dass ich über irgendwelche Namen gestolpert wäre oder das Lesen als anstrengend empfunden hätte. Außerdem ist die Geschichte von Lena und Ryan wirklich, wirklich süß geschrieben und die Nebencharaktere lockern das Ganze noch etwas auf.

Charaktere:
Charaktere gibt es viele in diesem Buch: Neben Lena und Ryan haben wir Jack und Amy Cooper mit ihrem Sohn Liam, der unwiderstehliche Sheriff Will, die verrückte aber liebenswürdige Izzy mit ihren Dreadlocks, und, und, und.
Über Lena erfahren wir als Leser am meisten, da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist. Sie ist selbstbewusst, lässt sich aber schnell aus der Fassung bringen, vor allem, wenn ein gutaussehender, halb nackter junger Mann ihr die Tür öffnet. Es dauert lange, bis sie sich eingesteht, dass sie Gefühle für Ryan entwickelt hat. Und auch das macht es nicht einfacher, denn ihre Moral sagt ihr, dass es absolut nicht in Ordnung ist, sich in den kleinen Bruder des Gastvaters zu verlieben. Wie soll sie da nur wieder rauskommen?
Ryan ist der typische gefallene Held. Frustriert und deprimiert wegen dem was er verloren hat. Dauernd provoziert er Lena mit einem fiesen Spruch, doch zur gleichen Zeit scheint Lena die einzige zu sein, für die er aus sich raus kommt. Schließlich sind die Coopers mehr als verwundert, als sie erfahren, dass Ryan mit Lena wandern gegangen ist, um ihr die Berge zu zeigen. Ryan und das Haus verlassen? Das hat es bis zu Lenas Ankunft nicht gegeben.
Jack und Amy sind wirklich, wirklich toll. Sie haben mich an meine Gasteltern erinnert, bei denen ich im vergangenen Jahr für 3 1/2 Monate leben durfte. Sie sind warmherzig, heißen Lena sofort willkommen und geben ihr das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein.
Izzy wird Lenas erste Freundin in Green Valley. Sie ist ein wenig verrückt, aber wirklich liebenswert. Sie integriert Lena von Anfang an, verabredet sich mit ihr, zeigt ihr die Kneipe ihres Bruders und stellt sie Will vor, dem gutaussehenden Sheriff. Schnell stellt sich heraus, dass Izzy auf Will steht.
Will allerdings ist der totale Frauenheld und -aufreißer. Trotzdem war er mir von Anfang an sympathisch und ich hätte ihn gerne als besten Freund!

Fazit:
Voll mit Klischees, aber trotzdem eine tolle Geschichte, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Charaktere bieten zwar keine überraschenden Wendungen, sind aber allesamt liebenswert und es macht Spaß, ihrem Weg zu folgen.
Wer gerne New Adult Bücher liest und nichts gegen eine kitschige Liebesgeschichte hat, dem kann ich New Beginnings nur empfehlen.

Bewertung:
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌖 (75/100)
Charaktere: 🌖 (75/100)
Gesamtpaket: 🌖 (75/100)

Ausblick auf Band zwei:

(Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/9622284/new-promises)


New Beginnings wurde mir freundlicherweise vom Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das beeinflusst weder meine Meinung zu dem Buch noch meine Rezension.

12. August 2019

Rezension: Die Todeskönigin

Auf einen Blick: 
Titel: Die Todeskönigin
Autorin: Sarah Beth Durst
Verlag: penhaligon
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-7645-3200-0
Preis: 15,00€
Umfang: 555 Seiten

ACHTUNG! SPOILER-GEFAHR! ES HANDELT SICH UM BAND 2 DER REIHE!

Inhalt: 
Nach der blutigen Krönungszeremonie ist Daleina die einzige lebende Kandidatin - und somit die von den Geistern erwählte Königin von Aratay. Doch kurz nach ihrer Ernennung wird Daleina von einer lebensbedrohlichen Krankheit befallen, deren Ursprung unerklärlich ist. Immer und immer wieder verliert sie die Kontrolle über die Elementargeister, sodass ganz Aratay in Gefahr gerät. Für sie gibt es nur zwei Möglichkeiten: ein Heilmittel finden oder eine Thronanwärterin, die ihren Platz einnehmen kann. Da bei der blutigen Krönungszeremonie alle geeigneten Kandidatinnen von den Geistern getötet wurden, bleibt Daleina nichts anderes übrig, als den Meistern aufzutragen, neue Kandidatinnen zu finden - und das in kürzester Zeit.
Meister Ven, der auch Daleina ausbildete, macht sich gemeinsam mit der Wache Alet auf die Suche nach einer möglichen Thronerbin. Dabei stößt er in einem kleinen Dorf im Wald auf Naelin. Naelin ist eine erwachsene Frau, die ihr Talent stets zu unterdrücken vermochte. Doch ihre rohe und gewaltige Macht kann für sie und ihre Kinder zur Gefahr werden, was Ven einen weiteren Grund liefert, sie auszubilden. Doch womit weder Meister Ven noch Königin Daleina gerechnet haben, ist, dass Naelin zwar Macht über die Geister besitzt, diese aber nicht einsetzen und schon gar nicht Königin werden will.

Cover:
Das Cover von Die Todeskönigin ist ähnlich wie das von Die Blutkönigin (Band 1) schlicht gehalten und hauptsächlich weiß. Wo beim ersten Band noch Blumen auf den Baumranken wuchsen, scheint es auf diesem Cover nun so, als würden die Ranken absterben, was durch die bräunliche Farbgebung unterstützt wird und gut zum Inhalt des Buchs passt, denn Daleina, die Königin über die Bäume Aratays, droht an ihrer Krankheit zu sterben.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst hat mir in diesem Band besser gefallen als in Die Blutkönigin. Es wurden keine größeren Zeitsprünge gemacht, sodass man der Geschichte deutlich besser folgen konnte.

Geschichte:
Anfangs war ich etwas skeptisch darüber, dass Daleina, die mehr als 500 Seiten gebraucht hat, um Königin zu werden, nun todkrank sein und sterben soll. Doch nach den ersten Kapiteln habe ich gemerkt, dass das Ganze schlüssig ist und sich damit neue Möglichkeiten auftun. Mir hat die Geschichte um Naelin wirklich gut gefallen, vor allem, da man als Leser Meister Ven von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Gleichzeitig Daleinas Krankheitsverlauf mitzuverfolgen, macht das Ganze sehr spannend, denn es wird deutlich, dass die Zeit gegen sie spielt.
Mit der neuen Wendung kommen auch viele neue Charaktere hinzu, welche wirklich viel zum Leseerlebnis beitragen - so etwa Naelin selbst und auch ihre beiden Kinder.
Die Geschichte hält einige Wendungen bereit, mit denen man als Leser nicht rechnen kann. Da ich nicht zu viel verraten möchte, werde ich hier nicht weiter darauf eingehen. Aber ihr könnt euch auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen!

Fazit:
Ähnlich wie bei Band 1 der Reihe war ich anfangs nicht sehr angetan von dem Buch. Doch auch wie bei Die Blutkönigin hat sich das im Laufe des Buchs geändert, da immer mehr Spannung hinzu kam. Am Ende - muss ich gestehen - habe ich große Lust auf den dritten Band der Reihe bekommen. Ich MUSS einfach wissen wie es weiter geht!
Ihr lest gerne Fantasy Bücher und liebt es, in fremde Welten einzutauchen? Dann kann ich euch die Reihe von Sarah Beth Durst nur empfehlen.

Bewertung:
Cover: 🌖 (50/100)
Schreibstil: 🌗 (50/100)
Geschichte: 🌖 (50/100)
Charaktere: 🌗 (50/100)
Gesamtpaket: 🌗 (50/100)

Ausblick auf Band 3: 
Quelle: https://www.randomhouse.de/ebook/Die-Geisterkoenigin/Sarah-Beth-Durst/Penhaligon/e524890.rhd

1.000 Follower Gewinnspiel

Am 4. August habe ich auf meinem Instagram-Account ein großes Gewinnspiel anlässlich der erreichten 1.000 Follower gestartet (Schaut mal rein). Damit möchte ich mich bei euch allen für eure großartige Unterstützung bedanken!


Es wird drei große Gewinne geben:



Preis 1: Ein Wunschbuch im Wert von bis zu 15€, dazu einige unglaublich tolle Goodies - unter anderem einige Kleinigkeiten, die ich im Harry-Potter-Laden am Gleis 9 3/4 im King's Cross Bahnhof gekauft habe, außerdem eine Kerz von Buchmädchen (Hier geht's zum Shop - vielen Dank an das Team von Buchmädchen für die Unterstützung meines Gewinnspiels).

Preis 2: Das Buch Outback Kiss - Wohin das Herz sich sehnt von Sasha Wasley, erschienen im und zur Verfügung gestellt vom Knaur Verlag (Vielen ♥-lichen Dank an dieser Stelle), dazu einige Goodies.

Preis 3: Das Buch Scandal - Die Prinzessinnen von New York von Anna Godbersen, erschienen im und zur Verfügung gestellt vom Lyx Verlag (auch hier ein großes Dankeschön), dazu einige Goodies.

Bei den Goodies handelt es sich zum Einen um Lesezeichen, Postkarten und mehr, die freundlicherweise von Buchmädchen gesponsert wurden. Zum Anderen hat die Autorin K.K. Summer (Profil bei LB) einiges zur Verfügung gestellt, darunter Lesezeichen, Postkarten und vielleicht sogar buchinspirierter Schmuck...
Natürlich gibt es auch von mir gestellte Goodies, z.B. etwas tolles aus dem Harry-Potter-Laden sowie buchinspirierte Halsketten.

Was ihr auf Instagram für die Teilnahme tun müsst:
Seid Follower meines Accounts (Follow - Unfollow wird nicht toleriert; wer das macht, wird aus künftigen Gewinnspielen ausgeschlossen.
Hinterlasst etwas Liebe auf meinem Account.
Kommentiert den Beitrag des Gewinnspiels und markiert 2-3 Freunde.
Teilt das Gewinnspiel für 24 Stunden in eurer Story und vergesst dabei nicht, mich zu markieren!
Extra-Los: Reagiert auf eine meiner Stories, die ich in den nächsten Wochen zu meinem Gewinnspiel posten werde. Es ist nur ein Extra-Los pro Teilnehmer möglich.

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.08.2019.
Ihr müsst in Deutschland wohnen, um teilzunehmen.
Ihr seid mindestens 18 Jahre alt oder habt eine Erlaubnis eurer Eltern.
Das Gewinnspiel steht nicht in Verbindung mit Instagram.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Ich hafte nicht für den Postweg.
Die Gewinner werden in meiner Story bekanntgegeben. Danach haben sie 24 Stunden Zeit, sich bei mir zu melden. Sollte dies bei einem der Gewinner/innen nicht geschehen, werde ich für diesen Gewinn neu auslosen.

Ich hoffe auf eure Teilnahme!

Eure Anna