19. November 2019

Rezension: Cinder & Ella - Happy End - und dann?





Auf einen Blick:
Titel:  Cinder & Ella - Happy End - und dann?
Autorin: Kelly Oram
Verlag: one
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-8466-0089-4
Preis: 12,90€
Umfang: 523 Seiten

Achtung! Es handelt sich um Band 2! Spoiler-Gefahr!

Inhalt:
Ella und Brian sind endlich offiziell ein Paar - doch welche Folgen hat das? Brians Berühmtheit hat große Auswirkungen auf ihre Beziehung und auf Ellas Leben, ja sogar auf das ihrer Familie! Das sorgt für umso mehr Alltagsstress und Familienprobleme, was Ella sehr zusetzt. Im Rampenlicht zu stehen war nicht das, was sie gewollt hatte, vor allem nicht mit den Narben, die sie seit ihrem Unfall unter ihren Kleidern zu verstecken versucht. Ist Ellas Liebe zu Brian stark genug, dem Druck der öffentlichen Aufmerksamkeit standzuhalten?

Cover:
Das Cover von Cinder & Ella 2 gefällt mir leider nicht mehr so gut wie das Cover vom ersten Band. Ich bin leider kein großer Fan von Buchcovern, die hauptsächlich in weiß gehalten sind und hätte mir eher gewünscht, dass das schöne grünblau vom ersten Band nochmal aufgegriffen wird.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Kelly Oram gefällt mir im zweiten Band nicht so gut wie im ersten. Ich weiß nicht, ob mir die eine oder andere Sache beim Lesen des ersten Bands einfach nicht aufgefallen nicht, aber es gab einige Punkte, die mich leider gestört haben. An erster Stelle steht da leider die Schreibweise, die die Autorin für das Wort ja nutzt. Es hat mich leider relativ schnell genervt, dass die Autorin das Wort ja in der wörtlichen Rede beinahe immer jaah schreibt. Vielleicht mag euch das zu streng vorkommen, aber ich bin tatsächlich oft über dieses Wort gestolpert. Eine zweite Sache war, dass ich mit Ellas Erzählstimme einfach nicht warm geworden bin im zweiten Band. Das kann ich leider nicht wirklich an etwas speziellem festmachen, aber im Gegensatz zum ersten Band haben mir die Kapitel, die aus Brians Sicht geschrieben sind, deutlich besser gefallen als die, die aus Ellas Sicht geschrieben sind.

Geschichte:
Die Geschichte um Brian und Ella "nach ihrem Happy End" ist ganz nett, wobei ich sagen muss, dass die Fortsetzung meiner Meinung nach nicht zwingend nötig gewesen wäre. Trotzdem ist es ganz schön zu erfahren, wie es mit den beiden weitergeht, denn normalerweise ist bei Liebesromanen die Geschichte fertig, wenn der Junge und das Mädchen sich bekommen haben. Hier geht es noch darüber hinaus, denn Brians Berühmtheit ist ein echtes Hindernis für die Beziehung der beiden und Ella muss gerade am Anfang oft unter der neuen Aufmerksamkeit leiden. Die Situationen, in denen Brians Berühmtheit Ella schadet, finde ich gut gelungen und auch gut beschrieben. Leider konnte ich in Cinder & Ella 2 viele Entscheidungen und Gedankengänge von Ella nicht nachvollziehen, und das sorgt bei mir für einen großen Punkteabzug. Man bekommt als Leser das Gefühl, dass Ella nichts alleine entscheiden kann, obwohl sie doch so großen Wert darauf legt, eigenständig zu leben. Sobald sie eine Entscheidung treffen muss, fragt sie um Rat und sobald ihr jemand seinen Rat gibt, findet sie den in der Regel total toll und stellt ihr gesamtes Denken aufgrund einer Aussage eines anderen Charakters total um. Das hat mir leider nicht gefallen. Trotzdem ist der Grundgedanke der Fortsetzung gut und die Geschichte ganz süß umgesetzt.

Fazit:
Insgesamt bin ich ziemlich hin- und hergerissen mit Cinder & Ella 2. Auf der einen Seite bin ich froh, dass die Geschichte der beiden noch ein bisschen weitergeht und wir auch noch ein bisschen mehr über das Leben von Brian als berühmter Schauspieler erfahren. Auf der anderen Seite gab es einige Punkte, die mich gestört haben und dafür gesorgt haben, dass mir die Fortsetzung deutlich weniger gefallen hat, als der erste Band. Ich denke, wem der erste Band gefallen hat, der muss nicht zwingend die Fortsetzung lesen.

Bewertung:
Cover: 🌟
Schreibstil: 🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟,5

12. November 2019

Rezension: Lieblingskind





Auf einen Blick:
Titel: Lieblingskind
Autorin: C.J. Tudor
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-442-20579-0
Preis: 15,00€
Umfang: 429 Seiten

Ich möchte mich herzlich bei dem Goldmann Verlag, der Randomhouse Verlagsgruppe und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Auch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, bleibt meine Meinung wie immer ehrlich und unverfälscht. 

Inhalt
Joe hatte nach den schrecklichen Ereignissen seiner Jugend vorgehabt, nie wieder nach Arnhill zurückzukehren. Nachdem seine kleine Schwester Annie auf mysteriöse Art und Weise verschwunden war, drohte sein Leben in tausend Teile zu zersplittern. Doch Joe hatte sich geirrt, denn noch schlimmer als ihr Verschwinden war ihre Rückkehr - denn wer zurückkehrte, war nicht seine kleine Annie. 
Aufgrund einer mysteriösen Botschaft kehrt Joe aber schließlich dennoch nach Arnhill zurück, um an seiner alten Schule zu unterrichten. Die Botschaft war eindeutig: Was auch immer in Joes Jugend in Arnhill geschah, geschieht nun erneut. Und Joe scheint der einzige zu sein, der das Unheil aufhalten kann. Wird ihm das gelingen? Und wird er herausfinden, was wirklich mit Annie geschah? 

Cover
Das Cover von Lieblingskind ist für mich ein klassisches Thriller-Cover: dunkle Farben, zum Großteil schwarz, dunkelrote Elemente, ein abgenutzter Look und - ganz klassisch - das eigentlich süße kleine Mädchen, das auf diesem Cover allerdings eher gruselig und düster aussieht. Ich finde das Cover ganz gut, muss aber sagen, dass ich nicht so sehr auf klassisches stehe, sondern gerne mal etwas Neues sehe. Deshalb gibt es hier einen kleinen Abzug in der Bewertung. 

Schreibstil:
Der Schreibstil von C.J. Tudor hat mir insgesamt gut gefallen. Die Autorin schafft es, Spannung aufzubauen und den Leser an die Geschichte zu fesseln. Gerade am Anfang des Buchs ist mir aufgefallen, dass die Autorin hin und wieder eine etwas ungewöhnliche Satzstruktur wählt, die ich so nicht gewohnt war. Das hat anfangs meinen Lesefluss etwas gestört, ich konnte mich mit der Zeit aber daran gewöhnen und gut in die Geschichte einfinden. 
Die Kapitellänge hat mir gut gefallen, denn die Kapitel waren weder zu lang noch zu kurz. Es war gut möglich, mir vorzunehmen, noch das Kapitel zuende zu lesen, auch wenn ich eigentlich schon müde war, denn es fehlten immer nur noch ein paar Seiten bis zum nächsten Kapitel.

Geschichte:
Was mir an der Gestaltung der Geschichte wirklich gut gefallen hat, ist, dass man als Leser in den meisten Kapiteln die Geschichte in der Gegenwart liest, also die, in der Joe nach Arnhill zurückkehrt, in vereinzelten Kapiteln aber auch die Geschichte aus dem Jahr 1992 geschildert bekommt. Diese Zeitsprünge wurden sehr passend gewählt und geben dem Leser die Möglichkeit, die Geschehnisse um Annie sozusagen aus erster Hand zu erfahren. 
Generell hat mich die Geschichte von Anfang an fasziniert und ich habe während des Lesens viel mitgerätselt, vor allem wenn es um das ging, was mit Annie passiert ist. Meine Meinung über das Ende ist leider etwas zwiegespalten: Auf der einen Seite gab es zum Ende hin einige Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte und die mir aber gut gefallen haben. Ich liebe es, wenn es am Ende nochmal die eine oder andere Überraschung gibt. Auf der anderen Seite gab es meiner Meinung nach nach der eigentlichen Auflösung der Rätsel das eine oder andere Ereignis, dass für meinen Geschmack ein bisschen zu viel des Guten war. SPOILER: Damit meine ich, dass sowohl Hurst als auch seine Frau am Ende sterben müssen, aber noch mehr meine ich den Tod von Gloria, der so auf mich ein bisschen albern wirkte. Bis dahin konnte ich aber noch sagen: "Okay, das passt jetzt nicht so 100%ig, aber in Ordnung", aber als sich dann auch noch rausstellte, dass Joes Freund Brendan in Wahrheit sein Peiniger sein soll, für den Gloria gearbeitet hat, war das Ende für mich ein bisschen zerstört. Diese Wendung war dann meiner Meinung nach etwas übertrieben. 

Bewertung
Cover: 🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟

5. November 2019

Rezension: Ein Funkeln im Dunkeln

-




Auf einen Blick:
Titel: Ein Funkeln im Dunkeln
Autorin: Marie Voigt
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-17699-3
Preis: 14,00€

Klappentext:
Emma liebt die Nacht, denn mit ihr kommen die wundersamsten Geschichten. Bo, der Bär, aber fürchtet sich im Dunkeln. Da nimmt Emma ihren Freund an die Hand und gemeinsam brechen sie auf zu einem großen Abenteuer. Sie folgen dem Zauberlicht in eine finstere Höhle und erkennen, dass es ein großes Dunkel bracuht, um das Licht zum Funkeln zu bringen.

Cover:
Das Cover von Ein Funkeln im Dunkeln ist wunderschön gestaltet. Wir sehen Emma und Bo in ihrem kleinen Boot, umgeben von lauter silbrig funkelnden Sternen. Auch die Schrift ist in Silber gehalten und sowohl Schrift als auch Sterne glänzen im Licht, was einen wirklich tollen Effekt hat. Ich finde dieses Cover für ein Kinderbuch wirklich sehr gelungen.

Schreibstil:
Natürlich bietet ein Kinderbuch nicht viele Anhaltspunkte, um den Schreibstil der Autorin zu bewerten. Ich finde ihren Schreibstil sehr süß und es gefällt mir gut, dass eine Seite oft mit einem angefangenen Satz und "..." endet und der Satz auf der nächsten Seite fortgeführt wird.

Geschichte:
Die Geschichte ist wirklich sehr, sehr schön. Emma zeigt ihrem Freund Bo, dass er keine Angst im Dunkeln haben muss. Sie zeigt ihm, dass es dunkel sein muss, damit wir das Licht sehen können, und dass man den Mond erst in der Nacht sehen kann. Sie sagt, dass sie sich an den Händen halten und dass gemeinsam alles gut wird und sie keine Angst haben müssen. Diese kleinen Botschaften gefallen mir gut und ich denke, dass die Geschichte gut für Kinder geeignet ist - auch um etwas zu lernen, nämlich, dass wir keine Angst vor der Dunkelheit haben müssen, erst recht nicht, wenn wir nicht alleine sind.

Fazit:
Ein sehr süßes Buch für kleine Kinder, das hervorragend zum Vorlesen geeignet ist. Emma und Bo zeigen uns, dass wir keine Angst haben müssen und das ist eine Botschaft, die wir mit diesem Buch an unsere Kinder weitergeben können. Einen kleinen Abzug gibt es, weil ich mir, auch wenn es sich um ein Kinderbuch handelt, gewünscht hätte, dass das Buch ein paar Seiten länger ist.

Meine Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟
Süßheitsgrad: 🌟🌟🌟🌟
Für Kinder geeignet: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟,5

4. November 2019

Rezension: Lodernde Schwingen (Grischa 3)





Auf einen Blick:
Titel: Lodernde Schwingen
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52446-6
Preis: 12,99€ (Schuber: 39,00€)
Umfang: 419 Seiten

Achtung! Spoiler-Gefahr! Es handelt sich um Band 3 der Reihe!


Inhalt
Der Dunkle hat nun endgültig die Macht über Ravka übernommen und für Alina scheint die Situation auswegslos. Sie versteckt sich gemeinsam mit den wenigen Grischa, die nach dem Kampf noch übrig geblieben sind, tief unter der Erde. Stark geschwächt von der Gegenüberstellung mit dem Dunklen kann Alina ihre Kraft in den Höhlen des Asketen nicht nutzen, denn diese scheint sie verlassen zu haben. Ihre letzte Hoffnung ist, die Höhlen zu verlassen und den dritten Kräftemehrer zu finden. Doch dies ist nicht ihre einzige törrichte Hoffnung: Alina hofft, dass ein gewisser Prinz den Angriff auf den Palast überlebt hat und seine Streitmacht um sich sammelt, damit sie dem Dunklen beim nächsten Mal nicht alleine gegenüber treten muss. Gemeinsam mit Mal und ihren verbliebenen Freunden macht Alina sich auf die Suche nach dem Feuervogel. Doch sie ahnt nicht, welches Opfer die unendliche Macht von ihr fordern wird. 

Cover:
Genau wie Goldene Flammen und Eisige Wellen hat auch Lodernde Schwingen dank der Neuauflage von Knaur ein wunderschönes Cover bekommen. Wie ich bereits in den Rezensionen zu Band 1 und 2 geschrieben habe, gefallen mir diese Cover deutlich besser als die der vorherigen Auflage. 

Schreibstil:
Was soll ich hier bitte noch schreiben? Ich vergöttere den Schreibstil von Leigh Bardugo und auch im dritten Band der Grischa Trilogie ändert sich das nicht. Die Geschichte um Alina und ihren Freund Mal liest sich auf in Lodernde Schwingen wieder wunderbar leicht und flüssig. 

Geschichte: Von der ersten Seite an wollte ich wissen, wie es in Lodernde Schwingen weiter geht! Das Ende vom vorherigen Band hat mich mit einem riesen Cliffhanger zurückgelassen, sodass ich direkt am nächsten Tag dieses Schätzchen hier zur Hand genommen habe. Alina hat einen großen Rückschlag erlitten und das ist ihr in den ersten Kapiteln deutlich anzumerken. Die Autorin beschreibt wirklich gut, wie verzweifelt Alina ist. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung von Alinas Sehnsucht nach dem fehlenden Kräftemehrer und dass sie alles versucht, um sich auf die Suche danach begeben zu können. 
Nachdem Alina, Mal und die verbliebenen Grischa den Höhlen entkommen konnten, geht die Suche nach Prinz Nikolai los. Ich habe innerlich gejubelt, als sie ihn endlich gefunden haben - oder besser gesagt: als er sie gefunden hat. Ich liebe den Charakter von Nikolai und war wirklich froh, als er wieder auf der Bildfläche erschienen ist. Wie es dann weitergeht, kann ich hier natürlich nicht im Detail beschreiben, denn dann würde ich euch spoilern, aber ich kann euch so viel verraten: Es kommen einige Wendungen auf euch zu, mit denen man niemals gerechnet hätte! Besonders geflasht war ich kurz vor dem Ende, als Alina und Mal eine grausige Entdeckung machen. Gänsehaut-Moment! 

Fazit:
Insgesamt hat mir der dritte Band der Grischa Trilogie wahnsinnig gut gefallen. Band eins und Band zwei waren beide wirklich gut (wobei der zweite Band im Vergleich zum ersten etwas nachgelassen hatte), aber Lodernde Schwingen toppt das Ganze nochmal. Die neuen Wege, die die Geschichte in diesem Band einschlägt, haben mich mehrmals aus den Socken gehauen, denn damit konnte ich wirklich nicht rechnen! Macht euch gefasst auf Spannung, Gänsehaut-Momente, die eine oder andere Träne, die verdrückt werden muss und viiiiiiel Mitfiebern! 
Ihr seid dabei, die Grischa Trilogie zu lesen? Ihr habt Six of Crows gelesen und wollt euch nun noch weiter ins Grishaverse vorwagen? Dann solltet ihr Lodernde Schwingen unbedingt auf eure Wunschlsite setzen! 
Ein grandioses Finale für diese wunderbare Trilogie!

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟/5
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟/5
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟🌟/5
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟/5
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟🌟/5

25. Oktober 2019

Rezension: The Chain





Auf einen Blick:
Titel: The Chain
Autor: Adrian McKinty
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52485-5
Preis: 14,99€
Umfang: 347 Seiten

Bevor ich zu der Rezension komme, möchte ich mich bei dem Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Wie immer bleibt meine Meinung, auch wenn es sich  um ein Rezensionsexemplar handelt, ehrlich und unverfälscht. 

Inhalt
Rachel Klein setzt ihre Tochter Kylie wie üblich an der Bushaltestelle ab, von wo aus Kylie mit dem Bus zur Schule fährt. Doch dieser Tag soll nicht so sein wie all die Tage zuvor. Auf dem Weg zu ihrer Ärztin erhält Rachel einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Als sie rangeht, teilt ihr eine Frau mit, dass sie ihre Tochter entführt und in ihrer Gewalt hat. Wenn Rachel Kylie lebendig wiedersehen will, muss sie ihrerseits zwei Aufgaben erfüllen: Sie muss ein hohes Lösegeld zahlen und ein anderes Kind entführen. Die Frau, die sie angerufen hat, ist ebenfalls Mutter und ihr Sohn wurde ebenfalls entführt. Rachel muss tun, was die Frau ihr aufträgt, ansonsten werden der Junge und Kylie sterben. Rachel soll dadurch Teil eines großen Ganzen werden - und zwar von der sogenannten KETTE. Die KETTE ist ein geniales System, das Eltern erst zu Opfern und anschließend selbst zu Tätern macht. Rachel fühlt sich an ihre Grenzen gebracht, doch für ihre Tochter würde sie alles menschenmögliche tun. Sie befolgt die Regeln, sie hält Kylie am Leben. Aber sie ist auch ein gefährlicher Gegner für die KETTE, denn sie ist nicht nur intelligent, sondern auch entschlossen und sie ist es gewohnt zu kämpfen. Kann sie die KETTE durchbrechen? 

Cover
Das Cover von The Chain gefällt mir gut. Die Farben rot und schwarz wirken bedrohlich, die weiße Schaukel ruft ein unbehagliches Gefühl der Einsamkeit hervor. Wenn es um Kinderentführung geht, fallen mir automatisch Spielplätze ein, und ich denke, darauf soll das Cover anspielen. Ein Kind sitzt in einem Moment noch friedlich auf der Schaukel, im nächsten wird es von irgendwelchen skrupellosen Tätern entführt. Schon bei dem Gedanken daran bekomme ich eine Gänsehaut, was von der Covergestaltung noch unterstützt wird. 

Schreibstil:
Insgesamt hat mir der Schreibstil von Autor Adrian McKinty wirklich gut gefallen. An passenden Stellen werden oft sehr kurze Sätze verwendet. Das hat zweierlei Effekte: zum Einen sorgt der Autor immer wieder allein durch die Länge der Sätze für einen Spannungsaufbau. Zum Anderen wirken die wirren, schnell aufeinander folgenden Gedankengänge der Protagonistin noch authentischer. 
An die Erzählperspektive musste ich mich erst etwas gewöhnen. Normalerweise mag ich es nicht, wenn es sich bei einem Erzähler um einen auktorialen Erzähler handelt. Für diejenigen von euch, die nicht wissen was das ist (ja, ich studiere Germanistik und sollte sowas wissen): ein auktorialer Erzähler ist ein sogenannter allwissender Erzähler. Wir lesen The Chain also zwar aus unterschiedlichen Sichten (mal aus Rachels Perspektive, mal aus der von Kylie oder jemand anderem), aber der Erzähler bleibt stets allwissend. Er beschreibt also - selbst wenn wir gerade aus Rachels Sicht lesen - die Gefühle ihres Gegenübers. Wie gesagt, normalerweise mag ich sowas nicht. Aber hier bei The Chain konnte ich mich in den ersten Kapiteln gut daran gewöhnen und dann hat es mich auch nicht mehr gestört. 

Geschichte:
Die Idee hinter The Chain lässt mir, jedes Mal wenn ich darüber nachdenke, eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Das System von der KETTE klingt so logisch, so durchdacht, dass ich mir vorstellen könnte, dass so etwas tatsächlich passieren könnte. Ich hoffe inständig, dass es niemals dazu kommen wird. Aber für ein Buch ist die Idee grandios, die Geschichte wirkt glaubhaft und authentisch und genau so muss sich ein Thriller für mich anfühlen. Die Protagonisten (Rachel, ihre Tochter Kylie und ihr Ex-Schwager Pete) erfüllen ihren Anteil an dem Ganzen, denn sie sind allesamt wirklich toll konzipiert. Der einzige kleine Abzug, was die Charaktere angeht, ist für mich, dass Kylie für ihr Alter etwas zu reif wirkt. Damit beziehe ich mich auf ihre Gedankengänge, die wie bei Rachel gut dargestellt, allerdings etwas zu erwachsen sind meiner Meinung nach. 
Insgesamt ist die Geschichte von The Chain wirklich unglaublich durchdacht und authentisch und - wie bereits gesagt - auch in der Realität durchaus möglich. Es hat Spaß gemacht, mich in Rachel hinein zu versetzen. Obwohl "Spaß" hierbei wohl nicht das passende Wort ist. Es hat viel mehr für Spannung gesorgt, und das beinahe durchgehend. Schließlich will man als Leser unbedingt wissen, wie es mit Rachel und Kylie weitergeht. 

Fazit:
Dass ich The Chain innerhalb von 2 Tagen beendet habe, zeigt schon alles: So wenig Zeit, wie ich momentan fürs Lesen habe, muss ein Buch schon ausgesprochen gut und spannend sein, um mich so an sich zu fesseln, dass ich es innerhalb von 2 Tagen beende. Die vom Autor wunderbar hervorgerufene Spannung hatte mich im Prinzip von Beginn an in ihrem Bann. In dem Moment, in dem Rachel den Anruf erhält, wusste ich, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte. 
Für alle Thriller-Liebhaber unter euch eine mehr als klare Kaufempfehlung!

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟🌟

22. Oktober 2019

Rezension: Eisige Wellen (Grischa 2)





Auf einen Blick:
Titel: Eisige Wellen
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52445-9
Preis: 12,99€ (Schuber: 39,00€)
Umfang: 437 Seiten

ACHTUNG! ES HANDELT SICH UM BAND 2 DER REIHE! SPOILER-GEFAHR!

Inhalt:
Alina und Mal sind nach den schrecklichen Ereignissen, die auf der Schattenflur geschehen sind, auf der Flucht. Doch es dauert nicht lange, bis der Dunkle und seine Gefolgsleute die beiden an der Küste Novyi Zems aufspüren und erneut gefangen nehmen. Der Dunkle verfolgt einen grausamen Plan: Er will Alinas Macht mit einem weiteren Kräftemehrer stärken. Alinas einzige Chance, diesen Plan zu verteiteln, ist, sich dem berüchtigten Freibeuter Sturmhond anzuschließen. Wird sie dem Dunklen erneut entkommen und Grischa um sich scharen können, um ihn endgültig zu bekämpfen?

Cover:
Wie bereits in der vorherin Rezension gesagt: ich LIEBE die neuen Cover dieser Ausgabe! Genau wie Goldene Flammen hat Eisige Wellen ein wunderschönes Cover mit tollen Farbdetails auf dunklem Untergrund.

Schreibstil:
Auch im zweiten Band lässt sich die Geschichte von Alina und Mal wunderbar lesen.Gerade für das Fantasy-Genre ist Leigh Bardugos Schreibstil wie geschaffen und es macht großen Spaß, sich in die Ereignisse einzufühlen.

Geschichte:
Insgesamt hat mir die Geschichte von Eisige Wellen gefallen. Wie ihr wisst, gehört das Grisha-Verse zu meinen liebsten Fantasy Welten. Allerdings fing der zweite Band der Reihe nicht so gut an wie der erste. Dass Alina und Mal dem Dunklen entwischt sind und fliehen konnten, war das Highlight am Ende des ersten Bands. Leider dauert es in Eisige Wellen nur 25 Seiten, bis der Dunkle die beiden wieder gefangen nimmt. Natürlich ist der Dunkle sehr mächtig, allerdings wurde dadurch das Ende von Goldene Flammen etwas unnötig, und das fand ich sehr schade. Dass es nur ungefähr 50 weitere Seiten dauert, bis Alina und Mal mithilfe von Sturmhond wieder entkommen können, hat das Ganze nicht besser gemacht. Meiner Meinung nach hätte man die Suche nach dem zweiten Kräftemehrer anders lösen können.
Nichtsdestotrotz hat mit die Geschichte nach der Flucht von Alina und Mal wieder gut gefallen, und vor allem Richtung Ende wurde es wirklich spannend, sodass ich sehr gespannt bin auf Lodernde Schwingen.

Fazit:
Insgesamt habe ich Eisige Wellen genauso wie Goldene Flammen gemocht. Trotzdem gab es für mich in der Geschichte einige Abzüge, da ich die ersten 75 Seiten gerne anders gestaltet hätte. Bei den Charakteren gab es dafür ein Highlight, wir durften nämlich endlich Nikolai kennenlernen (mehr sage ich an dieser Stelle nicht zu Nikolai, um euch nicht zu sehr zu spoilern).
Ihr lest gerne Fantasy Bücher? Ihr mögt Leigh Bardugos Schreibstil und ihre Bücher? Ihr habt Goldene Flammen gelesen oder habt es noch vor? Dann kann ich euch Eisige Wellen nur wärmstens empfehlen!

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟,5

Ausblick auf Lodernde Schwingen:


An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei dem Knaur Verlag bedanken. Ich freue mich immer noch so sehr, dass ich den neuen Schuber als Rezensionsexemplar erhalten durfte! Natürlich bleibt meine Meinung trotzdem ehrlich und unverfälscht - darauf könnt ihr euch verlassen!

15. Oktober 2019

Rezension: Goldene Flammen (Grischa 1)





Auf einen Blick:
Titel: Goldene Flammen (Grischa 1)
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52444-2
Preis: 12,99€ (Schuber: 39,00€)
Umfang: 350 Seiten

Bevor ich anfange, möchte ich mich gerne bei dem Knaur Verlag dafür bedanken, dass mir der Schuber mit den neuen Ausgaben der Grischa Trilogie als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Obwohl ich den ersten Band vor längerer Zeit bereits rezensiert habe, habe ich diese Gelegenheit genutzt und ihn aufs Neue gelesen. Natürlich gibt es deshalb auch nochmal eine Rezension zu Goldene Flammen. Auch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, bleibt meine Meinung ehrlich und unverändert.  

Inhalt
Alina Starkov dient dem Zaren von Ravka als Kartografin der Ersten Armee. Gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Malyen Oretsev, der als Fährtenleser der Ersten Armee tätig ist, und ihrer Truppe kommt Alina in Kribirsk an, dem letzten Ort in Ost-Ravka vor der Schattenflur. Die Schattenflur ist ein Streifen beinahe undurchdringlicher Finsternis, der den Osten Ravkas von der Westküste des Landes trennte. In der Schattenflur leben bösartige Kreaturen der Finsternis, die jedem, der versucht die wabernde schwarze Masse zu durchqueren, nach dem Leben trachten. Alinas und Malyens Einheit soll eben dies versuchen: sie sollen die Schattenflur durchqueren. Als es dabei zu einem Angriff der finsteren Kreaturen kommt, schwebt Mal auf einmal in Lebensgefahr. Auf unerklärliche Weise rettet Alina ihrem besten Freund das Leben und offenbart eine Kraft, von der nicht einmal sie selbst gewusst hat, dass sie in ihr schlummert. Zurück in Kribirsk wird Alina mitgeteilt, dass sie eine Grischa ist, und zwar nicht irgendeine Grischa, sondern eine Sonnenkriegerin, die einzige ihrer Art. Sie wird umgehend in das Trainingslager der Grischa, den Kleinen Palast, versetzt, wo sie lernen soll, ihre Kräfte zu nutzen und zu kontrollieren. Ihr Mentor ist dabei kein anderer als der älteste und mächtigste Grischa, genannt "der Dunkle". Doch schon bald muss Alina feststellen, dass der Dunkle in ihr nicht die Hoffnung des Landes sieht, die Schattenflur zu zerstören, sondern dass er seine eigenen Pläne mit ihr und ihrer Macht hat. 

Cover:
Ich liebe die neue Ausgabe der Grischa Trilogie von Knaur! Die alten Cover haben mir nicht gut gefallen, aber der Schuber ist meiner Meinung nach wunderschön gestaltet. Der Hirsch, der auf dem Cover von Goldene Flammen zu sehen ist, hat eine ganz besondere Bedeutung für den ersten Band der Trilogie, auf die ich hier aber natürlich nicht näher eingehe. Die goldenen Akzente wie auch die goldene Schrift verleihen dem Cover etwas sehr edles und dies zieht sich durch die gesamte Trilogie hindurch, was mir gut gefällt. 

Schreibstil:
Leigh Bardugo zählt mittlerweile zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihr Schreibstil ist auch in Goldene Flammen wie immer wahnsinnig schön. Die Geschichte lässt sich wunderbar lesen. Die Sätze sind nicht zu lang und auch nicht zu kurz, Alinas Gedankengänge sind gut dargestellt und ein flüssiges Lesen ist auf alle Fälle möglich!

Geschichte:
Die Geschichte vom ersten Band der Grischa Trilogie gefällt mir sehr gut, auch wenn die Grundidee nichts Neues ist: eine junge Frau entdeckt ihre Macht bzw. Kraft, von der sie vorher nichts wusste, woraufhin sie in eine Art Schule geschickt wird, wo sie lernen soll, diese Kraft zu nutzen. Wem das bekannt vorkommt, der hat vermutlich schon Bücher wie Die Rebellin von Trudi Canavan gelesen. Das ist allerdings nichts, was mich stören würde, vor allem, da ich die Welt der Grischa so neuartig und faszinierend finde. Bereits in Das Lied der Krähen und dem Folgeband von Leigh Bardugo haben es mir die Grischa angetan, und das ändert sich hier natürlich nicht. 
Alinas Geschichte und der Weg, den sie geht, faszinieren mich nach einem zweiten Lesen des Buchs nach wie vor. Mir gefallen die Wendungen, die die Geschichte immer wieder zwischendurch nimmt. Oft handelt es sich um Kleinigkeiten, mit denen man als Leser zuvor nicht gerechnet hat und die immer wieder für einen kleinen Spannungsaufbau sorgen. Generell lässt sich zur Spannung sagen, dass diese sich immer wieder auf- und abbaut, in einem fast stetigen Wechsel. Das sorgte bei mir auch beim zweiten Lesen von Goldene Flammen dafür, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte. 
Auch dieses Mal hat mir eine Sache wieder besonders gut gefallen: Die Geschichte und die wahren Hintergründe des Dunklen, sowie seine Pläne für Alina. Doch leider kann ich dazu nicht mehr sagen, sonst laufe ich Gefahr, euch zu spoilern.

Fazit
Goldene Flammen ist ein toller Auftakt für eine große Fantasy-Reihe. Das Grishaverse gehört zu meinen liebsten Fandoms und ich bin ein Fan von allem, was dazu gehört. Wer sich gerne im Fantasy-Genre rumtreibt und vielleicht schonmal ein Buch von Leigh Bardugo gelesen und dieses gemocht hat, dem kann ich den ersten Band der Grischa Trilogie nur wärmstens empfehlen! 
Ich muss aber auch sagen, dass mit dem Grishaverse zwar etwas Neues geschaffen wurde, sich aber trotzdem Klischees durch die Geschichte und auch die Charaktere hindurchziehen. Dafür ziehe ich in der Gesamtwertung einen halben Stern wieder ab! 

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟 (4,5 Sterne)

Der Schuber

13. Oktober 2019

Rezension: Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern






Auf einen Blick:
Titel: Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern
Autorin: Laura Kneidl
Verlag: Piper
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-492-70527-1
Preis: 15,00€
Umfang: 595 Seiten
Link zum Buch: https://www.piper.de/buecher/die-krone-der-dunkelheit-isbn-978-3-492-70527-1

ACHTUNG, SPOILER-GEFAHR! ES HANDELT SICH UM BAND 2 DER REIHE!

Inhalt:
Nachdem Prinzessin Freya herausgefunden hat, dass ihr totgeglaubter Bruder noch lebt und dass seine wahre Identität die von Kheeran ist, dem Kronprinzen der Fae, muss sie nach Hause zurückkehren und ihren Platz als zukünftige Königin von Thobria antreten. Am Hofe muss sie allerdings auch den Regeln ihres Vaters, dem König, folgen, der sie seit ihrer Rückkehr kaum mehr aus den Augen lässt und ihr keinerlei Freiheiten gewährt. Freyas sehnlichster Wunsch ist es, den verurteilten unsterblichen Wächter Larkin wiederzusehen und ihre Ausbildung als Alchemistin weiterzuführen. Als dann allerdings Freyas Verlobung verkündet wird, scheinen ihre Hoffnungen sich in Luft aufzulösen - besonders, als Freya erfährt, wer ihr Verlobter in Wirklichkeit ist.
Zur gleichen Zeit muss die Wächter-Novizin Ceylan im Kerker der Fae ihre Zeit totschlagen und auf ihre Hinrichtung warten. Das Verbrechen, das ihr zur Last gelegt wird, wurde allerdings nicht von ihr selbst begangen, sondern von einem Halbfae, der ebenfalls in den Kerkern des Palastes sitzt und auf sein Urteil wartet. Leigh, welcher als einziger Wächter nicht zurück ins Niemandsland gereist ist, damit er für Ceylan da sein kann, versucht aus dem Halbfae ein Geständnis herauszuholen. Doch das scheint von Tag zu Tag immer aussichtsloser, sodass ausgerechnet der Fae-Prinz Kheeran Ceylans einzige Hoffnung ist. Doch Kheeran hat nach seiner geplatzten Krönung mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. 
Larkin durchstreift seit seiner und Freyas Rückkehr das Land und arbeitet unter falschem Namen als Söldner. Die Soldaten des Königs suchen noch immer nach ihm, sodass er nie lange an einem Ort verweilen kann und ständig auf der Flucht ist. Als er von der Verlobung der Prinzessin erfährt, scheint alle Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Freya für ihn verloren.  

Cover:
Ich liebe es! Das Cover von Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern ähnelt dem Cover vom ersten Band natürlich sehr, was aber etwas ist, was mir an Reihen oft gut gefällt. Die Zusammengehörigkeit der einzelnen Bände wird so deutlich. Außerdem achtet man so mehr auf die Details der Cover. So ist beispielsweise der Schlüssel, der auf diesem Cover zu sehen ist, besonders wichtig für den Inhalt des zweiten Bands - und das in doppelter Hinsicht. Denn sowohl Ceylan als auch Freya wissen im Laufe des Buchs die Wichtigkeit eines bestimmten Schlüssels zu schätzen. 

Schreibstil:
Da Laura Kneidl zu meinen absoluten Lieblingsautoren / -autorinnen zählt, brauche ich an dieser Stelle nicht viel dazu sagen. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer luftig leicht und herrlich schön zu lesen. Gerade für das Fantasy-Genre ist der Schreibstil von Laura Kneidl wie dafür geschaffen! 
Abgesehen vom Schreibstil hat mir auch der Aufbau der Kapitel wieder gut gefallen. Wie in Band 1 sind die Kapitel immer aus unterschiedlichen Sichten geschrieben, sodass wir viele Geschichtsstränge lesen können, die parallel zueinander verlaufen. Außerdem wird so der Spannungsbogen immer recht hoch gehalten, da die Kapitel öfter mit einem Cliffhanger enden und man aber erst ein Kapitel aus der Sicht eines anderen Charakters lesen muss, bevor man erfährt, wie es weiter geht. 

Geschichte:
Die Geschichte von Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern geht etwas seichter / langsamer voran als die vom ersten Band. In der ersten Hälfte des Buchs passiert inhaltlich nicht so viel, was wirklich als spannend bezeichnet werden kann. Das hat mich aber keineswegs gestört, da ich die Charaktere allesamt liebe und schon im ersten Band ins Herz geschlossen habe. Es gab kein Kapitel, bei dem ich mich nicht gefreut habe zu erfahren wie es weiter geht. 
Die inhaltlichen Entwicklungen gefallen mir wirklich gut. Freyas Verlobung war abzusehen, da sie nach ihrer Rückkehr ja wieder ihre Rolle als Kronprinzessin einnehmen muss. Als verkündet wurde, wer ihr Verlobter sein würde, bin ich aus allen Wolken gefallen. Mit dieser Wendung hatte ich nicht gerechnet, ich bin aber sehr froh darüber, da es der Geschichte von Freya eine neue Richtung gegeben hat. Schade fand ich allerdings, dass sie und Larkin sich erst am Ende dieses Buchs wiedersehen - denn eigentlich war das das, worauf man als Leser nach Band 1 am meisten gehofft und auch gewartet hat. 
Von Larkin lesen wir in diesem Buch leider nicht so viel, was ich persönlich etwas schade finde. Im ersten Band hat er zu meinen Lieblingscharakteren gezählt, weshalb ich nun gerne mehr von ihm und seinem Weg erfahren hätte. 
Die Geschichte um Ceylan, Leigh und Kheeran gefällt mir nach wie vor gut, auch wenn man - was Ceylan angeht - in diesem Band etwas früher etwas mehr Spannung hätte einbringen können. Nichtsdestotrotz waren aber auch die Kapitel um Ceylan, Leigh und Kheeran schön zu lesen und vor allem in der ersten Hälfte plätscherte die Geschichte so vor sich hin - was ich aber keineswegs schlimm finde. 

Fazit
Insgesamt ist auch der zweite Band wieder ein absolutes Highlight für mich. Auch wenn die erste Hälfte etwas kürzer hätte sein können, handelt es sich bei Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern um eine wahnsinnig tolle Fantasy-Geschichte um wirklich sympathische, liebenswürdige und tolle Charaktere! Wenn euch der erste Band der Reihe von Laura Kneidl gefallen hat, dann müsst ihr Band zwei unbedingt lesen! 

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟🌟

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Auch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, ist meine Meinung ehrlich und unverfälscht.

3. Oktober 2019

Rezension: Nachtschwärmer





Auf einen Blick:
Autorin: Moira Frank
Titel: Nachtschwärmer
Verlag: cbj
Format: Hardcover
ISBN:978-3-570-16505-8
Preis: 17,00€
Umfang: 395 Seiten

Inhalt:
Nachdem Helena herausgefunden hat, dass sie einen Halbbruder hat, bleiben ihr nur drei Wochen, um mit diesem Kontakt zu halten. Sie wurde von Lukas auf Facebook gefunden und seitdem schreiben und telefonieren sie jeden Tag. Doch nach drei Wochen stirbt Lukas bei einem Verkehrsunfall. Helena ist am Boden zerstört und hat das Gefühl, diese Trauer mit niemandem teilen zu können, denn bereits vor seinem Tod hatte sie niemandem von Lukas erzählt - auch ihrem Freund Ole nicht. Als die Sommerferien beginnen, beschließt Helena, gemeinsam mit Ole zum Zelten in die Uckermark zu fahren, da Lukas dort gewohnt hat. Ihr Ziel ist es, ohne Lukas aufzuklären, während des Urlaubs die Gelegenheit zu nutzen und alleine Lukas' Grab zu besuchen. Dass sie dort auch seine besten Freunde kennenlernen würde sowie das Mädchen, mit dem er mal zusammen war, hatte sie nicht erwartet. Doch diese Begegnungen sorgen dafür, dass sich beinahe alles in ihrem Leben ändert.

Cover:
Das Cover finde ich persönlich wunderschön. Die dunklen Farben, der Sternenhimmel, die Schriftarten, die darauf verwendet wurden und das Mädchen, dass mit dem Rücken zum Betrachter alleine in der Nacht steht und die Sterne beobachtet - einfach nur gelungen! Und hätte ich das Buch nicht bei einem Gewinnspiel der Autorin gewonnen, hätte ich es mir vielleicht aufgrund des Covers gekauft (ja, ich gestehe, dass ich ein Coverkäufer bin!).

Schreibstil:
Leider fangen mit dem Schreibstil schon meine negativen Eindrücke an. Der Schreibstil von Moira Frank hat mir zwar ganz gut gefallen, solange Handlungen geschildert wurden, doch sobald es zur wörtlichen Rede kam, konnte dieser mich nicht überzeugen. Die Autorin verwendet für den Ausdruck der jugendlichen Protagonisten (alle so zwischen 16 und 18) ausschließlich Jugendsprache. In gewissem Maße würde das tatsächlich passen, doch meiner Meinung nach wird es hier etwas übertrieben. Erstens sprechen 17- / 18-Jährige nicht sooo extrem in der Jugendsprache, und zweitens: selbst wenn sie es täten, stört es den Lesefluss. In vielen Roman und Jugendromanen geht es um jugendliche oder junge Erwachsene, doch wird nur sehr selten die Jugendsprache als Ausdrucksform verwendet, und das aus einem guten Grund (der sich hier in Nachtschwärmer leider feststellen lässt): es stört beim Lesen, sorgt für holprige Sätze oder dafür, dass man einen Satz ein zweites Mal lesen muss, da die Satzstruktur auf übertriebene Art und Weise der gesprochenen Sprache entspricht und nicht der geschriebenen.

Geschichte:
Leider hört es mit den negativen Eindrücken nicht bei dem Schreibstil auf. Die Geschichte ist zäh, es passiert beinahe nichts nennenswertes und es entstand für mich kein einziges Mal ein Spannungsbogen. Es geht einfach bloß darum, wie Helena die Freunde von Lukas kennenlernt, sich mit ihnen anfreundet, ihre Trauer verarbeitet, einen Sommer in der Uckermark verbringt und ein etwas aufregenderes Leben kennenlernt - was bedeuten muss, dass ihr bisheriges Leben in Berlin recht eintönig gewesen sein muss, denn in der Uckermark tut sie nicht viel anderes als zu zelten, Kanu zu fahren, mit dem Auto von einem von Lukas' Freunden durch die Gegend zu fahren, das Grab ihres Halbbruders zu besuchen und in einem Maisfeld einen Kornkreis zu errichten. Aufgrund der fehlenden Spannung muss ich also sagen, dass in Nachtschwärmer einfach bloß der Sommer eines Mädchens beschrieben wird.

Charaktere: (Spoiler)
Neben Helena und ihrem Freund Ole lernen wir als Protagonisten die Freunde von Lukas kennen, Viktor und Mike, sowie ein Mädchen, das einmal mit Lukas zusammen war, Clara.
Die Geschichte wird aus Helenas Sicht erzählt, sodass wir einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt kriegen. Diese ist natürlich gerade im Chaos versunken, nachdem ihr Halbbruder gestorben ist. Helenas Trauer ist auf jeden Fall greifbar und wird gut rüber gebracht. Auch ihre Entscheidungen und Handlungen werden von ihrer Trauer beeinflusst, doch leider waren für mich einige ihrer Handlungen nicht nachvollziehbar. Dafür würde ich gerne ein Beispiel nennen: Helena und Ole zelten auf einem Campingplatz an einem See. Am zweiten Tag kommen - für Helena überraschend - die beiden besten Freunde von Ole zu Besuch, was dieser vorher nicht angekündigt hatte. Er entschuldigt sich mit der Aussage, dass diese ja nur für eine Nacht bleiben würden. Helena geht es am Nachmittag nicht gut, woraufhin sie sich ins Zelt legt, um sich auszuruhen. Die drei Jungs sitzen anfangs vor dem Zelt und grillen, wobei sie (so wie ich es sehe) über Helena lästern, obwohl diese zuhören kann. Dann beschließen die drei Jungs, Kanu zu fahren. Als sie nicht wiederkommen, nutzt Helena die Gelegenheit, um alleine zu Lukas Grab zu gehen. Als sie wiederkommt, haben die Jungs die Schlafsäcke und alles (außer das Zelt) mitgenommen, um irgendwo anders am See Lagerfeuer zu machen und zu schlafen. Und Helena? Die wurde von ihrem Freund Ole vergessen und zurückgelassen und ist noch nicht mal sauer auf ihn. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Viktor und Mike sind ganz lustig und auch sympathisch. Vor allem Viktor besitzt mehr Menschenkenntnis als Helena und sagt ihr, nachdem er Ole das erste Mal kennengelernt hat, dass sie mit ihm Schluss machen sollte. Insgesamt kümmern sie sich sehr umeinander und um Helena, was mit gut gefallen hat.
Ole hat mir überhaupt nicht gefallen, was natürlich von der Autorin beabsichtigt war.
Zu Clara möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, um nicht ZU VIEL zu spoilern.

Fazit:
Nachtschwärmer von Moira Frank konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Die erste Hälfte ließ sich noch ganz gut weglesen, da man dort immernoch damit gerechnet hat, dass irgendwann etwas super spannendes passiert. Ab der Hälfte gibt man dafür aber leider die Hoffnung langsam auf, sodass auch das Lesen etwas zäher wurde. Die Geschichte zieht sich - aus den genannten Gründen - leider sehr in die Länge und wem der Schreibstil nicht zusagt, der kann dann mit Nachtschwärmer - so wie ich - leider überhaupt nichts anfangen. 
Wen es nicht stört, dass die Geschichte etwas seichter ist und dass die wörtliche Rede beinahe ausschließlich in Jugendsprache verfasst ist, dem könnte das Buch aber gefallen und dem würde ich auch empfehlen, es damit zu versuchen, denn jeder soll sich ja seine eigene Meinung über ein Buch bilden können.
Gut war, dass ich erst im Nachhinein erfahren habe, dass das Buch so umstritten ist, sodass meine Meinung dadurch nicht beeinflusst werden konnte.

Bewertung:
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌘 (25/100)
Geschichte: 🌘 (25/100)
Charaktere: 🌗 (50/100)
Gesamtpaket: 🌘 - 🌗(25-50/100)

18. September 2019

Rezension: King of Scars - Thron aus Gold und Asche





Auf einen Blick:
Titel: King of Scars - Thron aus Gold und Asche
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-22700-8
Preis: 16,99€
Umfang: 505 Seiten

An dieser Stelle möchte ich mich beim Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken!

Klappentext:
Freibeuter. Soldat. Bastard. Überlebender. Herrscher. Nikolai Lantsov hat schon viele Titel getragen, doch "Zar" ist bislang der gefährlichste davon. Niemand weiß, was der junge Herrscher Ravkas während des blutigen Bürgerkrieges durchgemacht hat - und wenn es nach ihm geht, soll das auch so bleiben. Denn seither regt sich eine dunkle Magie in ihm, die alles zu zerstören droht, was er aufgebaut hat.
Während die legendäre Grisha Zoya verzweifelt versucht, Nikolais gefährliches Geheimnis zu wahren und ihn in seinem Kampf gegen die düstere Macht zu unterstützen, sammeln sich an den Grenzen Ravkas bereits neue Feinde, und der junge Zar muss sich der wachsenden Bedrohung für sein geschwächtes Land stellen. 

Cover:
Ich liebe, liebe, liebe es! Es ist golden, es hat eine spiegelnde Oberfläche und es sieht so toll aus! Zu sehen ist das Wappen von Nikolai Lantsov in der Mitte, in den Ecken befinden sich Anspielungen auf Charaktere und Orte, die im Buch vorkommen, um euch nicht zu spoilern, werde ich diese nicht näher erläutern. Was aber klar ist, ist, dass das Cover wahnsinnig gut zum Inhalt (und auch zum Titel) passt!

Schreibstil:
Hach, was soll ich sagen... An Leigh Bardugos Schreibstil habe ich schon lange nichts mehr auszusetzen. Was mir hier sehr gut gefallen hat, sind die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen wir die Geschichte erleben. So war es auch schon in Das Lied der Krähen, und ich finde, dass man so einen noch besseren und sehr umfangreichen Einblick in das Geschehen bekommt.

Geschichte:
Die Geschichte von King of Scars gefällt mir sehr, sehr gut. Ich muss dazu sagen, dass man als Vorwissen Das Lied der Krähen, Das Gold der Krähen und die Grisha Trilogie gelesen haben sollte. In meinem Fall war das Vorwissen eeetwas unvollständig, da ich den dritten Band der Grisha Reihe noch nicht gelesen habe und es eine ganze Zeit her ist, dass ich Teil eins und zwei, sowie die Krähen Duologie gelesen habe. Trotzdem konnte ich alles gut verstehen und mir die fehlenden Puzzleteile beim Lesen zusammenreimen.
(Für diejenigen unter euch, die die eben genannten Bücher noch nicht gelesen haben, folgen nun Spoiler)
Nikolai gefällt mir gut in seiner Rolle als Zar, vor allem mit Zoya und anderen bekannten Gesichtern an seiner Seite. Die Schwierigkeiten seines Landes belasten ihn sehr und das wird auch gut dargestellt. Die dunkle Macht, die immer wieder von ihm Besitz ergreift, kommt erschwerend dazu. Ich fand es total spannend, wenn Nikolai sich verwandelt hat und vor allem Zoyas Anteil an dem Ganzen ist gut gelungen. Die Auflösung, die wir am Ende dafür geliefert bekommen, klingt an sich plausibel - und mehr möchte ich nicht dazu sagen, um mögliche Spoiler zu vermeiden!
Die Geschichte um Nina hat mir ebenfalls gut gefallen! Ich war sooo froh, dass Nina wieder eine Rolle spielt, da ich sie in Das Lied der Krähen wirklich gemocht habe. Besonders gut finde ich, dass wir als Leser hier noch ein wenig von ihrer Trauer um Matthias mitbekommen, was am Ende von Das Gold der Krähen etwas zu kurz gekommen ist. Ihre Zusammenarbeit mit Adrik und Leoni ist schön mitzuverfolgen und dank Ninas Sinn für Humor auch immer wieder lustig zwischendurch. Die Mission, auf der die drei sind, finde ich wirklich spannend und ich habe mich immer wieder gefreut, wenn ein Kapitel aus Ninas Sicht geschrieben wurde. Erst ab der Mitte des Buchs wollte ich dann auch unbedingt wissen, wie es bei Nikolai weitergeht, denn dort wurde es auch von Seite zu Seite spannender!

Fazit:
Wem die Krähen Duologie und die Grisha Reihe gefallen hat, der kommt um King of Scars nicht herum. Es ist toll zu sehen, wie die Geschichte um beliebte Charaktere weitergeht und die Geschichten der Duologie und der Triologie weiter vermischt werden und Zusammenhänge deutlich werden, die man vorher nicht gesehen hat. Ich gebe also eine klare Leseempfehlung ab, meine Lieben!

Bewertung:
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌕 (100/100)
Charaktere: 🌕 (100/100)
Gesamtpaket: 🌕 (100/100)

9. September 2019

Rezension: Könige der Finsternis

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Auf einen Blick:
Autor: Nicholas Eames
Titel: Könige der Finsternis
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-453-31887-8
Preis: 16,99€
Umfang: 629 Seiten

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe und an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Clay Cooper ist schon seit vielen Jahren nicht mehr der Mann, der er einmal war. Er war nicht irgendein Mann: er war eine Legende, Anführer der berühmtesten Söldnertruppe, Drachenjäger, Riesentöter. Lange Zeit glaubt er, dass diese Tage ein Ende genommen haben und nicht wiederkehren würden. Doch dann steht eines Tages Gabriel vor seiner Haustür und bittet um Hilfe. Sein Plan ist es, mit Clays Hilfe die alte Truppe zusammen zu rufen und eine hoffnungslose Rettungsmission zu starten. Doch können sie die anderen Mitglieder der alten Truppe davon überzeugen, sie zu begleiten? Und können sie wieder zu den Helden werden, die sie einst waren, oder fordern die vergangenen Jahre ihren Tribut?

Cover:
Zu Beginn war ich kein großer Fan von dem Cover. Mit voranschreitender Kapitelnummer musste ich aber realisieren, wie passend und hilfreich das Cover ist. Zu sehen ist "die alte Truppe" mit all ihren Mitgliedern, was mir erst im Laufe des Buchs aufgefallen ist und dann aber sehr dabei geholfen hat, mir die Charaktere vorzustellen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das Cover insgesamt nicht so gut gefällt.

Schreibstil:
Einfach nur WOW! Ich hatte bisher noch nichts von Nicholas Eames gelesen, aber sein Schreibstil ist wirklich toll. Er beschreibt alles sehr detailliert, was die meiste Zeit wirklich gut ist, da man sich so als Leser die fantastische Welt, die Eames sich ausgedacht hat, besser vorstellen kann. Allerdings wurde es mir an manchen Stellen etwas zuuu ausführlich, wenn der Autor über zwei Seiten lang Nebencharaktere beschreibt (inklusive sehr komplizierter Namen), die im Prinzip keine Rolle im Buch spielen - sie kommen nur minimal kurz vor oder es wird nur von ihnen gesprochen / an sie gedacht. Ansonsten aber ein toller Schreibstil - vor allem sehr spannend!

Geschichte:
Ahhhhh ich liebe die Geschichte!!! Die Protagonisten (also die Mitglieder unserer Söldnertruppe) sind anfangs totale Antihelden, vor allem natürlich Clay Cooper, aus dessen Sicht wir die Geschichte miterleben dürfen. Ich finde die Idee wirklich gut, dass die Mitglieder der Truppe ihr Heldenhandwerk niedergelegt haben und ein (in den meisten Fällen) einfaches Leben führen. Als dann Gabriel (der Goldene Gabe) mit einem Problem auftaucht, welches die Zusammenführung der Truppe zur Lösung erfordert, müssen unsere Protagonisten ihr altes Handwerk - das eines Helden - widerwillen erneut aufnehmen.
Die Geschichte ist total spannend, was natürlich von Eames' Schreibstil unterstützt wird. Es ist eine lange Reise, um den Ort, an dem die Rettungsmission stattfinden soll, zu erreichen, und auf diesem Weg lauern viele Gefahren und Hindernisse. Wir verfolgen also Clay und Gabe, wie sie sich auf den Weg zu den anderen Truppenmitgliedern machen. Dabei treffen wir auf andere Söldner, Kopfgeldjäger und - um den Fantasy Anteil perfekt zu machen - viiiele Monster: Ghule, Riesen, Zentauren, Drachen, Chimären, und, und, und.

Fazit:
Ihr liebt Fantasy? Ihr liebt Kämpfe mit Schwert und Schild (wahlweise auch Axt oder Sense)? Ihr lest gerne von Magiern und ihren Zaubersprüchen? Und von Monstern und Heldentaten? Eine hoffnungslose Rettungsmission von ehemaligen Helden klingt spannend für euch? Dann solltet ihr Könige der Finsternis lesen! Ich habe jede der 629 Seiten geliebt und gebe eine klare Kaufempfehlung!

Bewertung:
Cover: 🌖
Schreibstil: 🌕
Geschichte: 🌕
Charaktere: 🌕
Gesamtpaket: 🌕

3. September 2019

Rezension: New Promises





Auf einen Blick:
Titel: New Promises
Autorin: Lilly Lucas
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52455-8
Preis: 12,99€
Umfang: 283 Seiten

Bei New Promises handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst weder meine Meinung noch meine Rezension. Ich bedanke mich herzlich beim Knaur Verlag! 

ACHTUNG! ES HANDELT SICH UM BAND 2! SPOILER-GEFAHR!

Inhalt
Izzy arbeitet als Snowboard-Lehrerin in Green Valley, einer gemütlichen Kleinstadt in den Rocky Mountains. Seit acht Jahren ist sie in ihren besten Freund Will verliebt, doch sie hat sich schon seit langem damit abgefunden, für Will nicht mehr als eine Freundin zu sein. Da er aber ein totaler Draufgänger ist, muss Izzy jedes Mal mit ansehen, wie Will die nächste Frau abschleppt und ins Bett kriegt - nur eben niemals Izzy. Als der Schauspieler Cole Jacobs in der Stadt auftaucht und auf der Suche nach einer Skilehrerin für die Vorbereitungen für seinen nächsten Film ist, ändert sich so einiges in Green Valley. Denn Cole scheint ausschließlich an Izzy interessiert zu sein - und zwar nicht bloß als Skilehrerin. Will scheint das Ganze tierisch zu stören, aber warum bloß? Und Izzy? Die fühlt sich immer mehr zu Cole hingezogen, je mehr Zeit sie mit ihm verbringt. Und trotzdem tut ihr Herz bei jedem Mal weh, das Will eine andere Frau ansieht. Was soll sie nur tun?

Cover
Wie ihr wisst, habe ich schon das Cover von New Beginnings geliebt, welches ich kürzlich rezensiert habe. Dass mir das Cover von New Promises NOCH BESSER gefallen könnte, habe ich nicht erwartet! Bis auf die Farbgebung ist es genauso gestaltet wie das von Band 1 der Green-Valley-Reihe, aber eben diese Farben machen es aus, dass mir dieses Cover hier noch besser gefällt (weniger rosa!). 

Schreibstil:
Der Schreibstil von Lilly Lucas hat sich natürlich seit dem letzten Band nicht geändert. Auch diese Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen und überzeugt mit viel Charme und Humor. 

Geschichte:
Hach, wie habe ich schon in New Beginnings mit Izzy mitgelitten! Nun musste ich das in New Promises noch viel, viel mehr! Denn dieses Mal stehen sie und Will (und Cole) im Vordergrund, und da ich die Liebesgeschichte aus Izzys Sicht sehr tragisch fand, sind mir dank Lilly Lucas' tollem Schreibstil auch häufig mal die Tränen gekommen. Trotzdem habe ich es total geliebt, dass es in Band zwei der Green-Valley-Reihe um Izzy und Will geht. Wirklich toll fand ich außerdem, dass wir nebenher auch erfahren dürfen, wie es um Lena und Ryan steht, denn die Handlung setzt kurz nach New Beginnings ein.
Mein Kritikpunkt auch hier (wie schon bei Band 1): Die Geschichte ist mir persönlich zu vorhersehbar. Von Anfang an ist klar, wer wen am Ende bekommt und auch zwischendurch kann das Buch nicht mit vielen Überraschungen trumpfen. Richtung Ende des Buchs gibt es einen kurzen Moment, in dem ich gedacht habe: Moment, damit habe ich nicht gerechnet. Allerdings war das das einzige Mal, dass ich überrascht wurde. 
Ein zweiter Kritikpunkt ist, dass ich die Handlungen der Charaktere nicht immer 100%ig nachzuvollziehen finde, gerade was Izzy und ihre Schlussfolgerungen angeht (lest das Buch, dann wisst ihr was ich meine!). 

Charaktere:
Izzy, Will, Ryan und Lena kennen wir ja bereits (Infos: siehe Rezension New Beginnings). Auf Izzy und Will möchte ich trotzdem nochmal eingehen, Ryan und Lena werde ich aber - da sie für diese Geschichte nicht allzu wichtig sind - außen vor lassen.  
Izzy lernen wir hier deutlich besser kennen als im ersten Band der Reihe, was schon daran liegt, dass wir diese Geschichte aus ihrer Sicht lesen. Ihre Gefühlswelt und dass sie unter Wills regelmäßigen Frauengeschichten leidet, wird für uns Leser sehr deutlich. Als Cole dann auftaucht und Interesse an ihr zeigt, ist das Gefühlschaos perfekt. Izzy schafft es irgendwann nicht mehr, cool zu bleiben (wie noch in Band 1) und damit fing es an, dass ich mit ihr mit gelitten habe. Ich muss aber sagen, dass ich nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte und sie meiner Meinung nach oft so gelitten hat, weil sie falsche Schlussfolgerungen gezogen und nicht erwartet hat, dass Menschen sich ändern können. Trotzdem war die verrückte Izzy mir genauso sympathisch wie in New Beginnings.
Will ist mir ebenfalls nach wie vor sympathisch, auch wenn ich wirklich nicht verstehen kann, wie ein Mann NICHT merken kann, dass eine Frau in ihn verliebt ist. Meiner Meinung nach gibt es zu viele Anzeichen, als dass es zu rechtfertigen wäre, dass Will nicht mitbekommt, wie sehr Izzy ihn liebt. Natürlich kommt es zu den klassischen Missverständnissen und am Ende wird von der Autorin versucht, sein Nicht-Verstehen zu erklären, aber das finde ich trotzdem nicht so ganz stimmig. 
Insgesamt haben mir aber die Charaktere wieder zugesagt und ich hatte großen Spaß daran, Izzys und Wills Liebesgeschichte zu verfolgen. Cole Jacobs macht das Liebesdreieck / Beziehungsdreieck natürlich perfekt - und das mit so viel Humor und Charme! 

Fazit:
Mal wieder überfüllt mit Klischees, aber eine so, so, so schöne Geschichte! Es handelt sich, wie man vielleicht schon raushört, um eine etwas leichtere Geschichte, diese lässt sich aber ganz wunderbar lesen. Mit Lilly Lucas' luftig-leichtem Schreibstil wird diese erheiternde Leseerfahrung perfekt! Wer gerne seichte Liebesgeschichten liest, dem kann ich New Promises 100%ig empfehlen. Ein bisschen Kitsch muss schließlich auch immer mal wieder sein!

Bewertung:
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌖 (75/100)
Charaktere: 🌖 (75/100)
Gesamtpaket: 🌖-🌕 (75-100/100)

29. August 2019

Rezension: Die Astronautin

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Auf einen Blick:
Titel: Die Astronautin
Autor: S.K. Vaughn
Verlag: GOLDMANN
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-442-20572-1
Preis: 16,00€
Umfang: 542 Seiten

Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar. Meine im Folgenden dargestellte Meinung zu diesem Buch ist dadurch unbeeinflusst. 

Inhalt
Maryam Knox wacht auf der Krankenstation der Hawking II aus der Bewusstlosigkeit auf. Außer ihr scheint niemand an Bord des Raumschiffs zu sein, welches in einem katastrophalen Zustand ist. Doch May hat keinerlei Erinnerungen an einen Unfall, an die Zeit vor dem Start oder an die Umstände ihrer Bewusstlosigkeit. Einzig ihr Überlebenswille ermöglicht es ihr, Kontakt zur NASA herzustellen. Doch schon bald muss May feststellen, dass die NASA womöglich keine Hilfe darstellt. Das Einzige, was ihr Hoffnung gibt, ist die Funkverbindung zu Stephen. Aber Stephen ist ihr Ex-Mann, dessen Herz sie gebrochen hat ohne sich daran zu erinnern. Seine Stimme ist alles, was ihr noch Hoffnung gibt, die Schwärze und Weite des Alls zu überleben. 

Cover
Dass ich dieses Rezensionsexemplar im Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe angefragt habe, war definitiv eine Cover-Entscheidung. Ich bin auf das Cover aufmerksam geworden und als dann auch noch der Klappentext spannend klang, konnte ich nicht widerstehen. Ich finde das Cover farblich toll und natürlich passt es gut zum Inhalt des Buchs - immerhin stellt es May Knox in einem Außenbordanzug im Weltall dar, was ein Bild ist, das man beim Lesen von Die Astronautin häufig vor Augen hat. 

Schreibstil:
Ich habe bisher noch nichts von S. K. Vaughn gelesen (das ist übrigens ein Pseudonym). Der Schreibstil von dem Autor ist gut gelungen, auch wenn er ab und an ein wenig zu weit ausschweift, sodass ich an einigen Passagen länger gelesen habe, als es mir lieb war. Trotzdem hat Vaughn einen schönen Schreibstil, der sich meist gut lesen lässt. 

Geschichte
Ich habe seit Langem keinen Science-Fiction Roman mehr gelesen, weswegen ich sehr neugierig auf die Geschichte von Die Astronautin war. Wir lernen May Knox kennen, Commander eines Raumschiffs, das offensichtlich einen schrecklichen Unfall erlitten hat. Denn May erwacht alleine auf dem Raumschiff, ihre Crew ist unauffindbar und das Schiff trägt große Schäden. Lange Zeit ist der einzige Kontakt, den May hat, die KI des Raumschiffs, bis die Funkverbindung zur NASA und zu Stephen, ihrem Ex-Mann, hergestellt ist. Dadurch ist das erste Drittel des Buchs nicht durch viele Dialoge geprägt. Allerdings werden wir als Leser immer wieder in Erinnerungen entführt, die May bruchstückhaft zurückerlangt. So erfahren wir nach und nach mehr über unsere Protagonistin, ihre Beziehung zu Stephen, ihre berufliche Karriere und ihre Charakterzüge. Das war ein wirklich interessanter Weg, die Protagonistin kennenzulernen, und da eine solche Amnesie nicht einfach verschwindet, erfahren wir sogar in den letzten Kapiteln durch Mays zurückkehrende Erinnerungen Informationen über sie, die wir vorher nicht kannten.Das Konzept der Astronautin mit Amnesie hat mir also sehr gut gefallen! 
Auch gut gefallen hat mir der Rahmen der Geschichte. Eine Mission der NASA zu einem neuen Planeten, mit May als Commander des Raumschiffs. Schon mit der Tatsache, dass sich niemand außer May an Bord des Raumschiffs zu befinden scheint, tauchen Wendungen in der Geschichte auf, mit denen man als Leser nicht rechnet, was ich persönlich immer gut finde. 

Charaktere
Wichtige Charaktere sind neben Maryam Knox ihr Ex-Mann Stephen Knox, ihre alte Flamme Ian Wright, ein Freund von ihr und Stephen - Raj, der Leiter der Mission - Robert Warren, und die KI des Raumschiffs, die von May Eve genannt wird. 
Raj ist derjenige, der die Hawking II entworfen hat. Wir erfahren nicht viel von ihm, außer, dass er ein Freund von Stephen und somit auch von May ist. Er steht zu den beiden und als es brenzlig wird, setzt er sein Leben aufs Spiel, um ihnen zu helfen. 
Robert Warren ist skrupellos, so viel steht relativ zu Beginn des Buchs fest. Er leitet die Mission der NASA, scheint aber Geheimnisse zu haben, die es aufzudecken gilt.
Stephen ist Mays Ex-Mann, oder Noch-Ehemann, da die Scheidung zwar eingereicht, allerdings noch nicht vollzogen wurde. Er ist ein schüchterner Wissenschaftler, der mir als Leser oft leidtat, wenn ich von Mays Erinnerungen gelesen habe (den Grund dafür verrate ich hier natürlich nicht!). Was mir sehr gefallen hat, ist die Tatsache, dass er - trotz seines gebrochenen Herzens - alles menschenmögliche (und mehr) in Bewegung setzt, um May das Leben zu retten. 
Ian Wright kommt lange Zeit nur namenhaft vor. Erst als May und Stephen das Geheimnis der NASA aufgedeckt haben, spielt er eine wichtigere Rolle. Klar wird aber schnell, dass er ein absoluter Unsympath ist. 
Meine liebste "Beziehung" in diesem Buch war die zwischen May und der KI des Raumschiffs, welche sie nach ihrer Mutter Eve benennt. Eve ist anfangs eine typische KI, nicht in der Lage Witze oder Sarkasmus zu verstehen und rein pragmatisch ausgelegt. Doch May mit ihrem gelungenen Sinn für Humor schafft es, der KI eine Persönlichkeit einzupflanzen, sodass es wirklich Spaß macht, den Dialogen der beiden zu folgen. 

Fazit:
Die ersten zwei Drittel des Buchs habe ich leider nur schleppend hinter mich gebracht. Ich habe sogar, als dieses mit der Post bei mir ankam, Erebos 2 dazwischengeschoben. Zwar gab es immer wieder spannende Stellen, allerdings auch viel langatmiges Geschehen zwischendurch. Erst im letzten Drittel war die Spannung durchgehend spürbar, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es kommen Wendungen in der Geschichte auf, mit denen ich niemals gerechnet hätte, und das Ende des Buchs ist so spannend, dass ich die letzten 100 Seiten verschlungen habe! 

Bewertung
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌖 (75/100)
Geschichte: 🌕 (100/100)
Charaktere: 🌖 (75/100)
Gesamtpaket: 🌖-🌕 (75-100/100)

28. August 2019

Rezension: Erebos 2






Auf einen Blick:
Autorin: Ursula Poznanski
Titel: Erebos 2
Verlag: Loewe
Format: Hardcover
ISBN: 978-3743200494
Preis: 19,95€
Umfang: 512 Seiten

ACHTUNG! ES HANDELT SICH UM BAND 2 DER DUOLOGIE! SPOILER-GEFAHR!

Inhalt:
Erebos wurde vor knapp 10 Jahren besiegt und seitdem lebt Nick sein Leben in Ruhe weiter. Als Hochzeitsphotograph verdient er sich das Geld für sein Studium und seine Wohnung, in der er alleine lebt. Alles scheint gut zu laufen, bis eines Tages eine seltsame neue App auf seinem Handy erscheint - und das ohne, dass Nick sie installiert hat. Viel erschreckender als diese Tatsache ist allerdings das Icon der App: ein rotes 'E'. Doch ist dies wirklich möglich? Ist Erebos zurückgekehrt? Nick muss schnell feststellen: Ja! Erebos ist zurück, es ist mächtiger als zuvor und es scheint auf Rache aus zu sein! 
Der 16-jährige Derek findet ebenfalls diese neue, unheimliche App auf seinem Smartphone. Seine Skepsis wird von seiner Neugier besiegt und so betritt Derek die gefährliche Welt von Erebos. Anfangs kann er nur große Begeisterung für dieses Meisterwerk eines Spiels empfinden, doch sein Misstrauen wächst, als das Spiel anfängt, ihm Aufgaben in der echten Welt zu stellen und ihn über seine elektronischen Geräte zu überwachen. Doch als Derek endgültig herausfindet, wie gefährlich das Spiel tatsächlich ist, ist es bereits zu spät... 

Cover
Ja, ja, ja! Ich liebe das Cover! Gemeinsam mit der neuen Auflage von Band 1 bietet diese Duologie einen echten Hingucker im Bücherregal. Das Gelb des Covers erinnert an die gelben Augen des Boten und passt somit perfekt zum Inhalt des Buchs (Achtung: das Blut auf dem Cover ist reinretuschiert). 

Schreibstil:
Ich bin hin und weg! Es ist eine Weile her, dass ich ein Buch von Ursula Poznanski gelesen habe, aber ich liebe, liebe, liebe ihren Schreibstil nach wie vor! Besonders gefallen hat mir, dass man als Leser die Geschichte sowohl aus Nicks Perspektive (endlich haben wir Nick wieder!!!), als auch aus der von Derek erfährt, den wir hier neu kennenlernen. Dadurch haben wir Einblick in das Leben zweier Spieler von Erebos und können Seite für Seite mitverfolgen, wie die Schicksale beider Männer zusammen laufen. 

Geschichte
Die Geschichte verläuft - wie bereits gesagt - über zwei Erzählstränge. 
Auf der einen Seite lernen wir Derek kennen, einen 16-jährigen Schüler, der noch nie zuvor von Erebos gehört hat. Das bietet uns als Lesern viele Erinnerungen an die Zeit, als Nick das erste Mal mit dem Spiel in Berührung kam. Denn so wie Nick ist auch Derek anfangs etwas misstrauisch, doch sobald er Erebos zum ersten Mal spielt, ist er in dieser Welt gefangen - dass das wortwörtlich zu verstehen ist, merkt Derek allerdings erst zu spät. Mitzuverfolgen, wie er die ersten Aufträge in der Welt des Spiels erledigt, sich seinen Charakter erstellt und auf erste andere Spieler trifft, war super! Wie gesagt, man fühlt sich an Nick Dunmore erinnert, wie er diese Welt als Neuling betreten hat. Doch dieses Mal ist es für uns als Leser deutlich spannender, denn WIR wissen, wie gefährlich dieses Spiel sein kann. 
Auf der anderen Seite lesen wir (endlich!) wieder von Nick. Nick ist mittlerweile fast 10 Jahre älter, er studiert und arbeitet nebenher als Photograph. Ihm braucht Erebos nichts vormachen. Stattdessen beginnt es direkt, ihm zu beweisen, welchen Einfluss es nehmen kann - und zwar auf grausame Weise. Es zeigt Nick auch, dass es dieses Mal keinen Ausweg für ihn gibt, auch nicht den Tod seines Spielcharakters, denn das würde schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Es ist wahnsinnig faszinierend zu sehen, welche Macht das Spiel über Nick hat, vor allem da es sich neuer Mittel bedienen kann: Erebos' Technik ist nämlich deutlich weiter fortgeschritten als noch vor 10 Jahren, und so nutzt es Spracherkennung, GPS Verfolgung, Kameras, und, und, und. Für uns als Leser: einfach genial!

Charaktere
Auf die beiden Protagonisten bin ich ja bereits ein wenig eingegangen. Neben diesen beiden treffen wir auch einige wenige alte Bekannte aus dem ersten Teil von Erebos wieder, deren Namen ich allerdings nicht nennen möchte, da ich nicht zu viel verraten will. Aber so viel kann ich sagen: Ihr werdet überrascht sein! Und das in mehr als einem Fall!

Fazit:
Begeisterung pur! Das habe ich empfunden, als ich gehört habe, dass es einen zweiten Band geben wird - sogar noch bevor ich wusste, worum es genau gehen wird. Seit fast 10 Jahren warte ich auf eine Fortsetzung. Erebos Band 1 war und ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, und auch wenn es inhaltlich nicht nötig gewesen wäre, warte ich seitdem auf einen zweiten Teil. Und nun ist es endlich soweit! Ich kann dieses Buch einfach nur JEDEM empfehlen, aber vor allem den Fans vom ersten Band, denn es macht großen Spaß, Nicks Weg weiterzuverfolgen und auch Derek kennenzulernen - außerdem die Verbindung zwischen beiden, die erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt wird! 
Absolute Kaufempfehlung, meine Lieben! Lasst euch das nicht entgehen!

Bewertung
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌕 (100/100)
Charaktere: 🌕 (100/100)
Gesamtpaket: 🌕 (100/100)

15. August 2019

Rezension: New Beginnings




Auf einen Blick:
Titel: New Beginnings
Autorin: Lilly Lucas
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52447-3
Preis: 12,99€
Umfang: 330 Seiten

Vielen Dank, lieber Knaur Verlag, für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Lena ist ein Großstadtmädchen aus Berlin, die ein Au Pair in Amerika macht. Eigentlich waren Städte wie New York ihr Ziel, doch letztendlich verschlägt es sie in die US-Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains. Sie kann der Natur und dem Kleinstadt-Feeling anfangs nicht viel abgewinnen, doch mit der Zeit und mit Hilfe von Jack und Amy Cooper, für die sie arbeitet, fühlt sie sich bald wie Zuhause. Klingt das nicht perfekt? Würde es, wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan. Ryan war Profi im Skisport, bis ein tragischer Unfall seine Karriere beendete. Nun lebt er bei seinem älteren Bruder, was für Lena bedeutet, mit einem frustrierten, arroganten und unhöflichen Exsportler das Haus zu teilen. Wird Lena es schaffen, Ryans andere Seite kennenzulernen?

Cover:
Das Cover von New Beginnings ist sooo schön! Es war auch ausschlaggebend für mich, das Buch als Rezensionsexemplar anzufragen. Gerade die goldene Schrift (New) in Verbindung mit dem schwarzen Lettering (Beginnings) hat es mir angetan.

Schreibstil:
New Beginnings ist das erste Buch, das ich von Lilly Lucas gelesen habe. Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, sie schafft es, den Leser vom ersten Satz an in die Geschichte hineinzuziehen. Besonders gefallen hat mir, dass das Ganze aus Lenas Sicht geschrieben ist. So konnte ich als Leser ihren wunderbar formulierten Gedankengängen folgen, was oft sehr, sehr lustig war.
Beispielsweise beschreibt Lilly Lucas Lenas Gedanken, als ihre Gastfamilie nicht am Flughafen auftaucht, um sie abzuholen, wie folgt: "Im Kopf gehe ich meine Optionen durch: Nach Hause fliegen (zu dramatisch!), an die Autopanne glauben und abwarten (zu naiv!), nicht an die Autopanne glauben und abwarten (zu stolz!), auf eigene Faust nach Green Valley fahren (sehr emanzipiert!)." (Zitat aus: New Beginnings S.9, Lilly Lucas, Knaur).

Geschichte: (Achtung: Spoiler, auch wenn diese eh offensichtlich sind)
Ich lese nicht viel NA/YA, unter anderem, weil die Storyline immer sehr absehbar zu sein scheint. So auch bei New Beginnings: Schon der Klappentext macht deutlich, dass Lena sich in Ryan verlieben wird und dass Ryan ein schwieriger Zeitgenosse ist, der vermutlich seinem Sport nachtrauert und diesen höher stellen würde, als ein deutsches Mädchen, in das er sich verliebt, welches eh nur 12 Monate in Green Valley leben wird. Nun, genau so kommt es dann auch. Dazu kommt noch das Klischee, dass Ryan natürlich der totale Frauenheld ist. Und so folgt ein Klischee dem nächsten.
Ich möchte damit nicht sagen, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen, weil ich wissen wollte, wie es mit Lena und Ryan weiter geht! Da ich sonst viel Fantasy lese und gerade Die Todeskönigin, einen Fantasyschinken mit über 500 Seiten beendet hatte, habe ich mich sehr gefreut, einmal ein Buch zur Hand zu nehmen, das sich leicht und luftig lesen lässt, ohne dass ich über irgendwelche Namen gestolpert wäre oder das Lesen als anstrengend empfunden hätte. Außerdem ist die Geschichte von Lena und Ryan wirklich, wirklich süß geschrieben und die Nebencharaktere lockern das Ganze noch etwas auf.

Charaktere:
Charaktere gibt es viele in diesem Buch: Neben Lena und Ryan haben wir Jack und Amy Cooper mit ihrem Sohn Liam, der unwiderstehliche Sheriff Will, die verrückte aber liebenswürdige Izzy mit ihren Dreadlocks, und, und, und.
Über Lena erfahren wir als Leser am meisten, da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist. Sie ist selbstbewusst, lässt sich aber schnell aus der Fassung bringen, vor allem, wenn ein gutaussehender, halb nackter junger Mann ihr die Tür öffnet. Es dauert lange, bis sie sich eingesteht, dass sie Gefühle für Ryan entwickelt hat. Und auch das macht es nicht einfacher, denn ihre Moral sagt ihr, dass es absolut nicht in Ordnung ist, sich in den kleinen Bruder des Gastvaters zu verlieben. Wie soll sie da nur wieder rauskommen?
Ryan ist der typische gefallene Held. Frustriert und deprimiert wegen dem was er verloren hat. Dauernd provoziert er Lena mit einem fiesen Spruch, doch zur gleichen Zeit scheint Lena die einzige zu sein, für die er aus sich raus kommt. Schließlich sind die Coopers mehr als verwundert, als sie erfahren, dass Ryan mit Lena wandern gegangen ist, um ihr die Berge zu zeigen. Ryan und das Haus verlassen? Das hat es bis zu Lenas Ankunft nicht gegeben.
Jack und Amy sind wirklich, wirklich toll. Sie haben mich an meine Gasteltern erinnert, bei denen ich im vergangenen Jahr für 3 1/2 Monate leben durfte. Sie sind warmherzig, heißen Lena sofort willkommen und geben ihr das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein.
Izzy wird Lenas erste Freundin in Green Valley. Sie ist ein wenig verrückt, aber wirklich liebenswert. Sie integriert Lena von Anfang an, verabredet sich mit ihr, zeigt ihr die Kneipe ihres Bruders und stellt sie Will vor, dem gutaussehenden Sheriff. Schnell stellt sich heraus, dass Izzy auf Will steht.
Will allerdings ist der totale Frauenheld und -aufreißer. Trotzdem war er mir von Anfang an sympathisch und ich hätte ihn gerne als besten Freund!

Fazit:
Voll mit Klischees, aber trotzdem eine tolle Geschichte, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Charaktere bieten zwar keine überraschenden Wendungen, sind aber allesamt liebenswert und es macht Spaß, ihrem Weg zu folgen.
Wer gerne New Adult Bücher liest und nichts gegen eine kitschige Liebesgeschichte hat, dem kann ich New Beginnings nur empfehlen.

Bewertung:
Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌖 (75/100)
Charaktere: 🌖 (75/100)
Gesamtpaket: 🌖 (75/100)

Ausblick auf Band zwei:

(Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/9622284/new-promises)


New Beginnings wurde mir freundlicherweise vom Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das beeinflusst weder meine Meinung zu dem Buch noch meine Rezension.

12. August 2019

Rezension: Die Todeskönigin

Auf einen Blick: 
Titel: Die Todeskönigin
Autorin: Sarah Beth Durst
Verlag: penhaligon
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-7645-3200-0
Preis: 15,00€
Umfang: 555 Seiten

ACHTUNG! SPOILER-GEFAHR! ES HANDELT SICH UM BAND 2 DER REIHE!

Inhalt: 
Nach der blutigen Krönungszeremonie ist Daleina die einzige lebende Kandidatin - und somit die von den Geistern erwählte Königin von Aratay. Doch kurz nach ihrer Ernennung wird Daleina von einer lebensbedrohlichen Krankheit befallen, deren Ursprung unerklärlich ist. Immer und immer wieder verliert sie die Kontrolle über die Elementargeister, sodass ganz Aratay in Gefahr gerät. Für sie gibt es nur zwei Möglichkeiten: ein Heilmittel finden oder eine Thronanwärterin, die ihren Platz einnehmen kann. Da bei der blutigen Krönungszeremonie alle geeigneten Kandidatinnen von den Geistern getötet wurden, bleibt Daleina nichts anderes übrig, als den Meistern aufzutragen, neue Kandidatinnen zu finden - und das in kürzester Zeit.
Meister Ven, der auch Daleina ausbildete, macht sich gemeinsam mit der Wache Alet auf die Suche nach einer möglichen Thronerbin. Dabei stößt er in einem kleinen Dorf im Wald auf Naelin. Naelin ist eine erwachsene Frau, die ihr Talent stets zu unterdrücken vermochte. Doch ihre rohe und gewaltige Macht kann für sie und ihre Kinder zur Gefahr werden, was Ven einen weiteren Grund liefert, sie auszubilden. Doch womit weder Meister Ven noch Königin Daleina gerechnet haben, ist, dass Naelin zwar Macht über die Geister besitzt, diese aber nicht einsetzen und schon gar nicht Königin werden will.

Cover:
Das Cover von Die Todeskönigin ist ähnlich wie das von Die Blutkönigin (Band 1) schlicht gehalten und hauptsächlich weiß. Wo beim ersten Band noch Blumen auf den Baumranken wuchsen, scheint es auf diesem Cover nun so, als würden die Ranken absterben, was durch die bräunliche Farbgebung unterstützt wird und gut zum Inhalt des Buchs passt, denn Daleina, die Königin über die Bäume Aratays, droht an ihrer Krankheit zu sterben.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst hat mir in diesem Band besser gefallen als in Die Blutkönigin. Es wurden keine größeren Zeitsprünge gemacht, sodass man der Geschichte deutlich besser folgen konnte.

Geschichte:
Anfangs war ich etwas skeptisch darüber, dass Daleina, die mehr als 500 Seiten gebraucht hat, um Königin zu werden, nun todkrank sein und sterben soll. Doch nach den ersten Kapiteln habe ich gemerkt, dass das Ganze schlüssig ist und sich damit neue Möglichkeiten auftun. Mir hat die Geschichte um Naelin wirklich gut gefallen, vor allem, da man als Leser Meister Ven von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Gleichzeitig Daleinas Krankheitsverlauf mitzuverfolgen, macht das Ganze sehr spannend, denn es wird deutlich, dass die Zeit gegen sie spielt.
Mit der neuen Wendung kommen auch viele neue Charaktere hinzu, welche wirklich viel zum Leseerlebnis beitragen - so etwa Naelin selbst und auch ihre beiden Kinder.
Die Geschichte hält einige Wendungen bereit, mit denen man als Leser nicht rechnen kann. Da ich nicht zu viel verraten möchte, werde ich hier nicht weiter darauf eingehen. Aber ihr könnt euch auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen!

Fazit:
Ähnlich wie bei Band 1 der Reihe war ich anfangs nicht sehr angetan von dem Buch. Doch auch wie bei Die Blutkönigin hat sich das im Laufe des Buchs geändert, da immer mehr Spannung hinzu kam. Am Ende - muss ich gestehen - habe ich große Lust auf den dritten Band der Reihe bekommen. Ich MUSS einfach wissen wie es weiter geht!
Ihr lest gerne Fantasy Bücher und liebt es, in fremde Welten einzutauchen? Dann kann ich euch die Reihe von Sarah Beth Durst nur empfehlen.

Bewertung:
Cover: 🌖 (50/100)
Schreibstil: 🌗 (50/100)
Geschichte: 🌖 (50/100)
Charaktere: 🌗 (50/100)
Gesamtpaket: 🌗 (50/100)

Ausblick auf Band 3: 
Quelle: https://www.randomhouse.de/ebook/Die-Geisterkoenigin/Sarah-Beth-Durst/Penhaligon/e524890.rhd

1.000 Follower Gewinnspiel

Am 4. August habe ich auf meinem Instagram-Account ein großes Gewinnspiel anlässlich der erreichten 1.000 Follower gestartet (Schaut mal rein). Damit möchte ich mich bei euch allen für eure großartige Unterstützung bedanken!


Es wird drei große Gewinne geben:



Preis 1: Ein Wunschbuch im Wert von bis zu 15€, dazu einige unglaublich tolle Goodies - unter anderem einige Kleinigkeiten, die ich im Harry-Potter-Laden am Gleis 9 3/4 im King's Cross Bahnhof gekauft habe, außerdem eine Kerz von Buchmädchen (Hier geht's zum Shop - vielen Dank an das Team von Buchmädchen für die Unterstützung meines Gewinnspiels).

Preis 2: Das Buch Outback Kiss - Wohin das Herz sich sehnt von Sasha Wasley, erschienen im und zur Verfügung gestellt vom Knaur Verlag (Vielen ♥-lichen Dank an dieser Stelle), dazu einige Goodies.

Preis 3: Das Buch Scandal - Die Prinzessinnen von New York von Anna Godbersen, erschienen im und zur Verfügung gestellt vom Lyx Verlag (auch hier ein großes Dankeschön), dazu einige Goodies.

Bei den Goodies handelt es sich zum Einen um Lesezeichen, Postkarten und mehr, die freundlicherweise von Buchmädchen gesponsert wurden. Zum Anderen hat die Autorin K.K. Summer (Profil bei LB) einiges zur Verfügung gestellt, darunter Lesezeichen, Postkarten und vielleicht sogar buchinspirierter Schmuck...
Natürlich gibt es auch von mir gestellte Goodies, z.B. etwas tolles aus dem Harry-Potter-Laden sowie buchinspirierte Halsketten.

Was ihr auf Instagram für die Teilnahme tun müsst:
Seid Follower meines Accounts (Follow - Unfollow wird nicht toleriert; wer das macht, wird aus künftigen Gewinnspielen ausgeschlossen.
Hinterlasst etwas Liebe auf meinem Account.
Kommentiert den Beitrag des Gewinnspiels und markiert 2-3 Freunde.
Teilt das Gewinnspiel für 24 Stunden in eurer Story und vergesst dabei nicht, mich zu markieren!
Extra-Los: Reagiert auf eine meiner Stories, die ich in den nächsten Wochen zu meinem Gewinnspiel posten werde. Es ist nur ein Extra-Los pro Teilnehmer möglich.

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.08.2019.
Ihr müsst in Deutschland wohnen, um teilzunehmen.
Ihr seid mindestens 18 Jahre alt oder habt eine Erlaubnis eurer Eltern.
Das Gewinnspiel steht nicht in Verbindung mit Instagram.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Ich hafte nicht für den Postweg.
Die Gewinner werden in meiner Story bekanntgegeben. Danach haben sie 24 Stunden Zeit, sich bei mir zu melden. Sollte dies bei einem der Gewinner/innen nicht geschehen, werde ich für diesen Gewinn neu auslosen.

Ich hoffe auf eure Teilnahme!

Eure Anna