30. Juni 2019

Rezension: Eine Krone aus Feuer und Sternen

Hallo ihr Lieben, 
Ich bin lange nicht zum Rezensieren gekommen, da ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe. Aber da diese nun bei meinen Korrekturlesern auf dem Schreibstisch liegt, habe ich die Gelegenheit, euch endlich mit der Rezension zu Eine Krone aus Feuer und Sternen zu erfreuen. Gelesen habe ich den Roman von Audrey Coulthurst schon im Mai, aber aus genannten Gründen habe ich es vorher zeitlich einfach nicht geschafft. Umso glücklicher bin ich, das jetzt nachholen zu können!






Auf einen Blick:
Titel: Eine Krone aus Feuer und Sternen
Autorin: Audrey Coulthurst
Übersetzt von: Katja Hald
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-31187-5
Preis: 13,00€
Umfang: 445 Seiten

Inhalt:
Nicht nur Prinzessin Dennalaia möchte selbst über ihr eigenes Schicksal entscheiden, auch Prinzessin Mara wünscht sich diese Freiheit. Um den Frieden zwischen ihren beiden Ländern zu wahren, soll Dennalaia den Prinzen von Mynaria heiraten. Zwar wurde sie ihr Leben lang darauf vorbereitet, doch ist es wirklich das, was sie will? Und wird ihre unterdrückte Magie, die in Mynaria unter Todesstrafe steht, ihr zur Gefahr werden? Mara hingegen wünscht sich nichts als Freiheit - Freiheit zu gehen, den Hof zu verlassen und ... selbst zu entscheiden, wen sie lieben darf.

Cover:
Das Cover von Eine Krone aus Feuer und Sternen gefällt mir persönlich sehr gut. Die Schriftart wirkt sehr passend, die unterschiedlichen Schnörkel unterstützen dies noch. Die Krone wirkt majestätisch und durch die lodernden Flammen auch gefährlich.

Schreibstil:
Eine Krone aus Feuer und Sternen ist das erste Buch, das ich von Audrey Coulthurst gelesen habe. Ihr Schreibstil erlaubt ein leichtes und flüssiges Lesen, ohne das es an Spannung fehlt.

Geschichte:
Die Geschichte hat mir vom Grundprinzip her gut gefallen. Die eine Prinzessin, die ein Geheimnis bewahren und an einen Ort gehen muss, an dem ihr Geheimnis zu ihrem Tod führen kann. Und die andere Prinzessin, die viel zu sagen hat, aber von ihrem Vater und ihrem Bruder nicht erhört wird. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als frei zu sein und erhört zu werden. An manchen Stellen wurde das Lesen etwas zäh, da die Geschichte sich in die Länge zog. Einige Passagen hätten hier deutlich kürzer gestaltet werden können. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei Eine Krone aus Feuer und Sternen um eine gelungene Story, die an einigen Stellen durchaus Spannung bieten kann.

Charaktere:
Die Charaktere waren im Großen und Ganzen gut gelungen. Es gab nicht ausschließlich stereotypische Charaktere, doch aber einige wenige Stereotypen, die vertreten wurden.
Dennalaias und Maras Beziehung war interessant zu beobachten. Was mit Verachtung und Desinteresse beginnt, steigert sich bald zu einer guten Freundschaft. Dass die beiden sich gegenseitig nicht mehr aus dem Kopf bekommen, macht ihnen allerdings bewusst, dass sie geradewegs dabei sind, sich in die falsche Person zu verlieben. Dass sich zwischen den beiden Prinzessinnen Gefühle entwickeln, finde ich vom Prinzip her nicht schlimm. Dennoch hat es für mich nicht immer in die Storyline gepasst. Zugegebenerweise muss ich aber sagen, dass dadurch Wendungen ins Spiel kommen, mit denen wir als Leser nicht rechnen.

Fazit:
Wer nicht-voraussehbare Liebesgeschichten in Verbindung mit Fantasy mag, ist mit Eine Krone aus Feuer und Sternen auf jeden Fall gut beraten. Es handelt sich dabei insgesamt um einen schönen Roman, der immer wieder Spannung aufbaut und den Leser zum Mitfiebern bringt. Die Liebesgeschichte baut sich schön auf und liefert einige Gänsehaut-Momente. Ich kann den Roman auf jeden Fall empfehlen.

Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌖 (75/100)
Geschichte: 🌖 (75/100)
Charaktere: 🌗 (50/100)
Gesamtpaket: 🌖 (75/100)

Demnächst folgen die Rezensionen zu Spiel der Macht und Die Krone der Dunkelheit. Dabei handelt es sich um zwei wundervolle Romane, weswegen ich euch empfehle, dran zu bleiben und die folgenden Rezensionen sofort zu lesen!

Bis bald,
Anna

1. Juni 2019

Rezension: Wenn Donner und Licht sich berühren





"Wenn Donner und Licht sich berühren" von Brittainy C. Chery

LYX

ISBN 978-3-7363-0830-5

Preis: 12,90€

Umfang: 375 Seiten

Inhalt:
Jasmine und Elliott könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Jasmine darum kämpft auf die öffentliche Schule gehen zu können, würde Elliott am liebsten von dort verschwinden. Er gehört nicht zu den beliebten Kids, ganz im Gegenteil. Seit einem Vorfall vor einem Jahr wird er sowohl von Juniors als auch von Seniors gemobbt. Doch dann spricht Jasmine Green ihn an. Jasmine, die, um den Wünschen ihrer Mutter zu entsprechen, schon seit ihrer Kindheit auf ihre Musikkarriere hinarbeitet. Jasmine, die wunderschön ist und von den beliebten Schülern und Schülerinnen gemocht - verehrt - wird. Vor allem von Todd, Elliotts größtem Peiniger. Und obwohl sie aus unterschiedlichen Welten stammen, entwickeln Jasmine und Elliott Gefühle füreinander, ausgelöst durch ihre geteilte Leidenschaft für die Musik. Durch einige schreckliche Vorfälle verlieren die beiden für mehrere Jahre den Kontakt zueinander, bis Jasmine nach Hause zurückkehrt und versuchen muss, Elliott aus seiner Welt der Schatten, in die er abgerutscht ist, zu retten und zu ihr zurück zu bekommen.

Cover:
Das Cover von Wenn Donner und Licht sich berühren ist unglaublich schön. Die in rosa und blau gehaltenen Wolken symbolisieren die Hoffnung, welche in diesem Roman eine große Rolle spielt.

Schreibstil:
Wenn Donner und Licht sich berühren ist das erste Buch, welches ich von Brittainy C. Cherry gelesen habe. Ihr Schreibstil ist sehr bewegend. Sie schafft es, die Geschichte, die sie sich um Jasmine und Elliott ausgedacht hat, dem Leser wirklich nahe zu bringen und rührt mit ihrem Schreibstil damit zu Tränen.

Geschichte:
Die Geschichte um Jasmine und Elliott ist hell und dunkel, warm und kalt, wahr und falsch, weiß und schwarz, süß und traurig, schön und hässlich. Und all das zur gleichen Zeit. Brittainy Cherry schreckt nicht davor zurück, hässliche Themen anzusprechen und mithilfe ihrer Charaktere zu präsentieren, sei es Mobbing, Vergewaltigung, Gewalt oder Kindermissbrauch. Doch so ist das Leben. Diese Themen außer Acht zu lassen, wäre Schönrednerei. Diese Dinge passieren, und wir dürfen nicht wegsehen. Aber trotz allem ist das Leben schön, und das lernen Jasmine und Elliott in dieser Geschichte.

Charaktere:
In diesem Roman gibt es viele verschiedene Charaktere, die in Jasmines und Elliotts Leben eine große Rolle spielen.
Jasmines Mutter möchte, dass ihre Tochter den Traum lebt, den sie selbst nicht leben konnte. Doch sie ist mit nichts zufrieden, alles, was Jasmine tut, enttäuscht sie. Damit treibt sie ihre Tochter zur Verzweiflung und merkt es nicht einmal, denn sie sieht Jasmine nicht als Mensch, nicht als ihre Tochter, sondern als Objekt, welches es gilt auf die große Bühne der Popmusik zu bringen. Mit ihrem Vorgehen betreibt sie meiner Meinung nach psychischen Missbrauch... Jasmines Ziehvater Ray ist dagegen ein unglaublich warmer Mensch, der alles für Jazz tun würde und auch tut. Er schafft es, sie zum Lächeln zu bringen.
Jasmine selbst ist ein sehr fröhlicher Mensch, der in allem versucht das Beste zu sehen. Doch tief in ihrem Inneren leidet Jasmine, unter ihrer Mutter, unter dem Druck, unter der Aufmerksamkeit, unter den Männern, unter allem. Sie versucht, das Gefühl der Einsamkeit zu verdrängen und niemandem zu zeigen, doch ihre Fassade beginnt zu bröckeln...
Elliott kann seine Einsamkeit nicht verbergen. Jeder sieht, wie er gemobbt, geschubst, bespuckt, ausgelacht oder gehänselt wird. Jeder hört, wie er stottert. Doch wenn er sich mit seinem Saxophon der Jazzmusik hingibt, ist er ein anderer Mensch. Und diesen Menschen lernt Jasmine kennen. Sie sieht den lieben, schüchternen Jungen, der alles tun würde, um die Menschen, die er liebt, zu beschützen. Sie sieht seine Leidenschaft, seine Gutmütigkeit. Und in diesen Menschen verliebt sie sich.
Neben den genannten Charakteren gibt es noch weitere, die eine Rolle spielen. Elliotts Schwester Katie, die nach einem schweren Schicksalsschlag wieder auf die Beine gefunden hat und ihren Bruder abgöttisch liebt. Todd, Elliotts größten Peiniger, der vor keiner Widerlichkeit zurück schreckt. Trevor, der Manager, den Jasmines Mutter umwirbt, damit er ihre Tochter fördert. Und viele weitere, die vieles falsch machen, was zu der räumlichen Trennung von Jazz und Elliott führt.

Fazit:
Die Liebesgeschichte von Jasmine und Elliott ist wunderschön, trotz der vielen Schicksalsschläge, die die beiden und ihre Mitmenschen erleiden müssen. Ich habe geweint und gelacht, und das Leseerlebnis mehr als genossen. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, bitte bitte lest diesen wunderschönen Roman!

Cover: 🌕 (100/100)
Schreibstil: 🌕 (100/100)
Geschichte: 🌕 (100/100)
Charaktere: 🌕 (100/100)
Gesamtpaket: 🌕 (100/100)