6. April 2020

Rezension: Ophelia Scale - Die Welt wird Brennen





Auf einen Blick:
Titel: Ophelia Scale - Die Welt wird Brennen
Autorin: Lena Kiefer
Verlag: cbj
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-570-16542-3
Preis: 18,00€
Umfang: 464 Seiten

Inhalt:
Ophelia Scale ist 18 Jahre alt und somit alt genug, um den Beginn der Abkehr und das Ende der Technologie miterlebt zu haben. Im Jahr 2134 ist die Abkehr erst sechs Jahre her und doch leidet Ophelia sehr unter deren Folgen. Mit der Abkehr hat der König, Leopold de Marais, der Bevölkerung Europas die Nutzung sämtlicher weiterentwickelter Technologie verboten. Ophelia sieht sich ihrer Zukunftschancen beraubt, weshalb sie sich einer Widerstandsbewegung namens ReVerse angeschlossen hat. Für ebendiesen Widerstand beschließt Ophelia, an einem Auswahlverfahren des Königs teilzunehmen, in dem neue Rekruten für die königlichen Spione, die "Schakale", gesucht werden. Schnell wird klar, dass sie gute Chancen hat, Teil dieser Garde zu werden und somit eine Möglichkeit zu bekommen, den König zu töten. Doch während des Trainings in der Hauptstadt lernt Ophelia einen jungen Mann kennen, der ihr ihr Herz zu stehlen droht. Und es ist niemand geringerer als Lucien de Marais, der Bruder des Königs. Für Ophelia beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, bei dem sie sich zwischen Hass und Liebe, zwischen Hoffnung und Rebellion entscheiden muss. 

Cover:
Das Cover von Ophelia Scale gefällt mir sehr gut. Eigentlich mag ich es nicht so gerne, wenn Menschen auf Covern abgebildet sind, aber hier passt es ausgesprochen gut. Mit dem Gesicht der Protagonistin wird dem Leser ein Bild für diesen Charakter in den Kopf gepflanzt, das wirklich gut zur Geschichte passt. 

Schreibstil:
Ophelia Scale war mein erstes Buch von Lena Kiefer. Ihr Schreibstil hat es mir von der ersten Seite an angetan, schon nach den ersten Kapiteln wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für ein gutes Buch braucht es nicht nur eine tolle Geschichte, sondern auch einen gelungenen Schreibstil. Ich habe in letzter Zeit viele gute Bücher gelesen, aber ich hatte schon lange kein Buch mehr in der Hand, bei dem ich mit dem Lesen nicht aufhören wollte. Lena Kiefer verbindet eine wahnsinnig tolle Geschichte mit ihrem wirklich, wirklich guten Schreibstil, sodass genau das mit Ophelia Scale der Fall war: Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen und habe so viel und so schnell gelesen wie schon lange nicht mehr. 

Geschichte:
Die Geschichte von Ophelia Scale ist sehr außergewöhnlich. Die Idee, ein Buch über die Zukunft zu schreiben, in der es nicht um den Höhepunkt der Technologie geht, sondern darum, dass diese beinahe gänzlich abgeschafft wurde, finde ich perönlich sehr gelungen und ich würde behaupten, dass ich noch kein Buch gelesen habe, das diese Idee als Basis hat. Natürlich kann nicht alles an diesem Buch neu und außergewöhnlich sein, das ist heutzutage einfach nicht mehr möglich - beinahe alles wurde schon einmal niedergeschrieben. Dementsprechend ist die Tatsache, dass eine junge Erwachsene als Protagonistin Teil einer Rebellion ist, nichts Neues. Dass diese Protagonistin sich in einen jungen Mann verliebt, der zur Gegenseite gehört, ist ebenfalls ein bekannter Plot. Und so ziehen sich auch durch Ophelia Scale viele bekannte Geschehnisse. Doch Lena Kiefer schafft es trotzdem, daraus ein besonderes Leseerlebnis zu machen, indem sie diese bekannten - und natürlich hochgeschätzten - Elemente mit kleinen Neuheiten verbindet und alles mit ihrem tollen Schreibstil zu einem gelungenen Ganzen vereint. 

Charaktere:
Die Charaktere in dem Buch haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Protagonistin wirkt sehr authentisch und glaubwürdig, sodass ich mich beinahe zu jeder Zeit gut in sie hineinversetzen konnte. Das finde ich sehr wichtig beim Lesen, weshalb Lena Kiefer hier meiner Meinung nach überzeugt. Ophelias Begabung - auf welche ich hier nicht genauer eingehe, um euch nicht zu spoilern - fand ich wirklich interessant und außerordentlich passend für den Verlauf der Geschichte. Ihre Beziehungen zu den anderen Schakal-Anwärtern hat mir ebenfalls gefallen: dort gibt es Freunde, aber auch den einen oder anderen Idioten. Doch auch die Antwärter, die bloß Nebencharaktere sind, zeigen eine deutliche Entwicklung und spielen teilweise eine größere Rolle, als man als Leser erwartet. Lucien de Marais, in den Ophelia sich (natürlich) verliebt, gefällt mir auch sehr gut. Er ist die richtige Mischung aus gutaussehend, frech, charmant, eingebildet und offenherzig, sodass es mir als Leserin schwer fiel, ihm nicht ebenfalls sofort zu verfallen - hier also ein "Hut ab" an die Protagonistin, dafür, dass sie ihm eine ganze Zeit lang widersteht. 

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟
Schreibstil:🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Emotionen: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟🌟

Bewertung:
Geschichte:
Charaktere:

23. März 2020

Rezension: The Legend of Zelda - Oracle of Seasons / Oracle of Ages





Auf einen Blick:
Titel: The Legend of Zelda - Oracle of Seasons / Oracle of Ages
Autor: Akira Himekawa
ISBN: 978-3-8420-3233-0
Preis: 14,00€
Umfang: 403 Seiten

Inhalt (Oracle of Seasons):
Der junge Link verlässt seine Heimat auf den Wunsch seines Großvaters hin, um ein Ritter der Königsfamilie zu werden - denn das ist es, was seine Vorfahren waren: Ritter. Doch Link ist noch jung und unsicher, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Auf seiner Reise begegnet er einer Schaustellergruppe und der talentierten Tänzerin Din. Schnell wird ihm klar, dass er mehr Zeit mit den Schaustellern - mit Din - verbringen will, und so schließt Link sich ihrer Gruppe an. Doch die Gefahr lauert ihnen bereits auf, denn Din ist das Orakel der Jahreszeiten und damit das Ziel des bösen Onox, dem General der Finsternis. Links Mut wird auf eine harte Probe gestellt - kann er gegen das Böse bestehen? 

Inhalt (Oracle of Ages)
Link ist Ritter der Leibgarde von Prinzessin Zelda. Von der bösen Veran getäuscht ermöglicht er es der Finsternis, Nayru, das Orakel der Zeit, in die Vergangenheit zu entführen, wo Veran Links Vorfahren auslöschen und ihn so vernichten will. Doch das ist nicht ihr einziges finsteres Ziel, wie Link schnell herausfindet. Kurzerhand ergreift er die Harfe des Orakels und reist Veran und Nayru in die Vergangenheit hinterher. Hier trifft Link auf seinen Vorfahren Raven, einen Ritter, der die List des Bösen zu hinterschauen vermag. Veran versucht, die Königin der Vergangenheit zu täuschen, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen, und Link und Raven müssen sie aufhalten - und Nayru befreien! Wird Link es schaffen, die Vergangenheit und gleichsam die Zukunft zu retten? 

Cover
Das Cover reiht sich in die Reihe der Perfect Editions ein, ist aber wie seine Vorgänger eher schlicht und nichtssagend. 

Illustrationen
Die Illustrationen des Mangas sind wie immer in der The Legend of Zelda Reihe unglaublich schön. Ich fühle mich total an das erste Game der Reihe erinnert, Ocarina of Time, welches ich immer auf der N64 gespielt habe bzw. immernoch spiele. Von allen Zelda-Spielen ist dies meine liebste Version von unserem Helden Link. 

Geschichte(n)
Beide Geschichten sind wirklich süß. Natürlich sind sie nicht besonders tiefgreifend, aber das darf man hier als Leser auch nicht erwarten. Hier geht es eher darum, etwas mehr über den Helden Link zu lesen und seine Abenteuer, die er besteht; hier geht es um Nostalgie - für mich sowie für alle anderen Zelda-Fans da draußen. 
Oracle of Seasons und Oracle of Ages hängen, wie die Titel bereits verraten, in gewisserweise zusammen. Oracle of Ages spielt ziemlich unmittelbar nach den Ereignissen aus Oracle of Seasons, was nicht nur an dem Beginn der Geschichte, sondern auch an den vorkommenden Charakterne zu erkennen ist. Das hat mir auf jeden Fall gut gefallen; hätten die beiden Geschichten nichts miteinander zu tun gehabt (abgesehen von dem gemeinsamen Protagonisten Link), so wäre es doch etwas komisch gewesen, beide Geschichten in einem Buch direkt hintereinander zu lesen. So aber passt es sehr gut und es macht Spaß, Links Weg als Ritter auch in Oracle of Ages weiterzuverfolgen. 
Die Charaktere sind, passend für Mangas, etwas überspitzt dargestellt, aber allesamt wirklich gelungen. Ich hätte von dem einen oder anderen Nebencharakter gerne mehr erfahren. 

Fazit
Natürlich ein Muss für jeden Fan von The Legend of Zelda. Ich persönlich fand diesen Manga nicht ganz so gut wie Ocarina of Time oder Majora's Mask, was aber vielleicht daran liegen kann, dass ich zu Oracle of Seasons / Oracle of Ages keinen Spielvorgänger kenne bzw. gespielt habe. Trotzdem haben mir die beiden Geschichten gut gefallen und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. 

Bewertung:
Cover: 🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟
Illustrationen: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟,5

19. März 2020

Rezension: One True Queen - Von Sternen Gekrönt

-




Auf einen Blick:
Titel: One True Queen - Von Sternen Gekrönt
Autorin: Jennifer Benkau
Verlag: Ravensburger
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-473-40179-6
Preis: 18,99€
Umfang: 509 Seiten

Inhalt:
Mailin fühlt sich, als würde sie zu Sand werden, als würde sie Körnchen für Körnchen fort rieseln. Im nächsten Moment findet sie sich im Königreich Lyaskye wieder, fernab ihrer Heimat in Irland - nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich fernab. Wie ist sie hierher gekommen? Und wer ist dieser mysteriöse Fremde, der ihr widerwillen aus einer tödlichen Falle rettet, der so gefährlich wirkt und sie trotzdem beschützt? Mailin muss erkennen, dass sie aus einem bestimmten Grund nach Lyaskye geholt wurde. Denn das Land, Lyaskye selbst, will sie als Königin. Doch in dieser Welt ist das ein Todesurteil.

Cover:
Über das Cover von One True Queen brauchen wir, wie ich glaube, nicht diskutieren. Es ist atemberaubend schön! Wie ihr auf meinem Bild gut erkennen könnt, wurden glänzende Details eingearbeitet, sodass der Schriftzug, die Krone und die verwobenen Äste um Mailins Gesicht herum in einem schönen Goldton schimmern. Für dieses Cover kann ich nur fünf von fünf Sternen geben!

Schreibstil:
Den Schreibstil von Jennifer Benkau fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Anfangs habe ich mich ein bisschen schwer getan mit der Direktheit und Modernität der Protagonistin Mailin. Im Laufe des Buches musste ich aber feststellen, dass der Schreibstil gut zur Geschichte passt, und sobald ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich mich auch gut in die Geschichte und vor allem in die Protagonistin einfühlen.

Geschichte:
Die Geschichte von One True Queen mag zwar nichts 100%ig neues sein, mir gefällt sie aber trotzdem sehr, sehr gut! Der Grund, aus dem Mailin in die Welt von Lyaskye geholt wird, und die ganze Geschichte um diese Welt und ihre Königinnen herum ist wirklich gelungen. Das war für mich der Teil des Buchs, welcher tatsächlich neuartig wirkte und mich nicht an andere Bücher erinnerte, die ich bereits gelesen habe. 
Mailins Reise mit dem mysteriösen Fremden, der gefährlich und geheimnisvoll, aber dennoch - oder gerade deswegen - anziehend auf sie wirkt, tja, das ist nichts Neues. Diese Konstellation kennen wir bereits aus anderen Büchern. Nichtsdestotrotz ist der Autorin eine wahrlich schöne Sympathie zwischen den beiden Charakteren gelungen und es macht Spaß, dem Zanken der beiden über die Seiten zu folgen. 
Insgesamt finde ich die Geschichte wirklich gelungen. Es kam zu mehreren Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, und mindestens zwei Mal habe ich eine Seite doppelt lesen müssen, weil ich nicht glauben wollte / konnte, dass das, was ich lese, gerade wirklich passiert. Auch das Ende hat mich schockiert und traurig gemacht, sodass ich sehr gespannt darauf bin, wie es im nächsten Band weiter geht. 

Charaktere:
Das Buch steckt voller gelungener Charaktere. Mailin ist als Protagonistin sehr überzeugend und authentisch, ihre Gefühle werden für den Leser deutlich spürbar und man fiebert während des Lesens häufig mit ihr mit. Leider konnte ich nicht all ihre Entscheidungen bzw. Gedankengänge nachvollziehen, aber darum geht es beim Lesen ja auch nicht. Im echten Leben können wir ja auch nicht immer alle Entscheidungen von anderen oder gar uns selbst nachvollziehen, dementsprechend finde ich das nicht schlimm. Mailins Beziehung zu dem Fremden (tja, wie mag er wohl heißen?) gefiel mir von Anfang an sehr gut. Die beiden entwickeln sich im Laufe des Buches sehr interessant, sowohl individuell als auch zueinander, sodass mir die Konstellation der beiden gut gefallen hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht dazu sagen, um euch nicht zu viel zu verraten!
Auch die "Nebencharaktere" in One True Queen sind gut gelungen. Sei es Mailins Schwester Vicky oder der Königskrieger Nathaniel oder die Zofe Grace - sie sind mir alle ans Herz gewachsen und ich habe oft mit ihnen mitgefühlt. Der Bösewicht (den ich hier nicht benennen werde) ist ebenfalls gut gelungen. Anfangs ahnt man nicht, dass es sich bei diesem Charakter um den Bösewicht handeln könnte, doch als dies offenbart wird, entwickelt man als Leser regelrecht einen Hass auf den Charakter - genau so soll es sein!

Fazit:
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, oft wollte ich es gar nicht aus den Händen legen. Ich habe es im Rahmen einer Leserunde mit anderen Bloggern auf Instagram gelesen, und bereits beim dritten oder vierten Abschnitt habe ich aus Versehen ein Kapitel zu viel gelesen - einfach, weil es so spannend war und ich gar nicht gemerkt habe, dass das Kapitel geendet und ein neues angefangen hat. Sowas zeigt mir, dass es sich um ein gutes Buch handelt. 
Für jeden Fantasy-Fan ein Muss!

Bewertung
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟
Geschichte:🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟
Emotionen: 🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟

16. März 2020

Rezension: Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn





Auf einen Blick:
Titel: Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-423-71820-2
Preis: 16,95€
Umfang: 1098 Seiten

Bei diesem Buch handelt es sich um den letzten Band der Throne of Glass Reihe. Dementsprechend wird diese Rezension Spoiler enthalten, falls ihr Band 1-6 noch nicht gelesen habt. 
Ich habe das Buch bereits vor etwas mehr als einer Woche beendet, aber die Umstände haben leider dafür gesorgt, dass ich es erst jetzt rezensieren kann. Ich versuche, mich trotz des zeitlichen Abstands nochmal in das Buch reinzufühlen und die Rezension so emotional zu schreiben, wie es vor einer Woche der Fall gewesen wäre. 

Inhalt
Aelin Ashryver Whitethorn Galathynius liegt eingesperrt in einem eisernen Sarg. Die größte Hoffnung ihres Volkes erleidet Dunkelheit und Folter, Dunkelheit und Folter. Doch noch besteht Hoffnung. Hoffnung, dass Aelins Freunde sie finden und befreien. Hoffnung, dass Terrasen den dunklen Mächten standhalten kann - ob mit oder ohne Feuerbringerin. Hoffnung, dass Manon Verbündete unter den Crochans findet. Hoffnung, dass Dorian den letzten Wyrdschlüssel findet. Hoffnung, dass Yrenes Macht mehr zu tun vermag, als ihr bisher möglich war. Hoffnung, dass Aedion sein Volk führen und vor der Finsternis bewahren kann. Hoffnung, dass Rowan seine Geliebte, seine Gefährtin wiederfindet - und sie noch am leben ist, bis er das schafft. Es besteht noch viel Hoffnung. Doch alles scheint vom Willen der Königin von Terrasen abhängig zu sein, von Aelins Willen, als Königin zurückzukehren und den letzten Krieg für Erilea zu gewinnen. 

Cover
Ein letztes Mal ein neues Cover von Throne of Glass (Ich entschuldige mich jetzt schonmal für meine Sentimentalität)... Die Farbwahl dieses letzten Covers ist perfekt. Die Andeutung der orangeroten Flammen hinter Aelin, die sprühenden Funken um die Schrift herum. Ein passendes Cover für den Abschluss dieser Reihe. 

Schreibstil:
Hachja, was soll ich zu dieser Rubrik noch sagen? Sarah J. Maas ist eine meiner Lieblingsautoren, wenn nicht sogar DIE Lieblingsautorin, und dementsprechend hingerissen bin ich von ihrem Schreibstil. Auch in diesem siebten und letzten Band konnte sie mich wieder voll und ganz mitreißen, ich habe mich auf jeder einzelnen Seite in die Geschichte und auch die Charaktere einfühlen können. Nicht zuletzt hat der Schreibstil von Sarah J. Maas es mir ermöglicht, während des Lesens zu lachen wie auch zu weinen. Oh, was habe ich geweint! 

Geschichte:
Auf diesen knapp 1100 Seiten von Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn passiert wahnsinnig, wahnsinnig viel. So viel, dass es für mich und meine Gefühle wahrscheinlich besser gewesen wäre, das Ganze in zwei Bücher aufzuteilen, obwohl es die Tatsache, dass die Reihe nun zuende ist, auch nicht leichter gemacht hätte. 
Wir lesen von Anfang an viele verschiedene Stränge einer Geschichte, die größtenteils parallel ablaufen. Das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass die Geschichte wie immer aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. Von Aelin erfahren wir mehr über ihre Gefangenschaft; bei Rowan, Elide, Lorcan und Gavriel lesen wir von ihrer Suche nach Aelin; Dorian und Manon erzählen uns von ihrer Suche nach dem letzten Wyrdschlüssel und Crochan-Verbündeten; Yrene und Chaol versuchen Chaols Heimat zu retten; Aedion und Terrasens Armee versuchen, gegen die dunklen Mächte Erawans standzuhalten; Nesryn und Sartaq reisen mit der Armee vom südlichen Kontinent und eilen Nesryns Freunden zu Hilfe - so springen wir als Leser natürlich viel von einer Situation zur nächsten. Das macht die Geschichte meiner Meinung nach aber nur umso spannender, da es manchmal auch 2-3 Kapitel dauern kann, bis man nach einem kleinen Kapitel-Cliffhanger erfährt, wie es für diesen Charakter schließlich weiter geht. 

Ich möchte inhaltlich natürlich nicht spoilern, weswegen ich mich hier in der Rezension relativ kurz fassen muss. Der Verlauf der Geschichte hat mir insgesamt aber so so so so gut gefallen! Die Wendungen, die es gibt, kommen total unvorhersehbar, sie haben mich als Leserin völlig überrascht und emotional mitgerissen. Achterbahn der Gefühle trifft es hier ziemlich gut: so viele Male liefen mir die Tränen über die Wangen beim Lesen. Ich kannte die Charaktere mittlerweile schon so lange, dass ich mich an traurigen oder besonders schönen Stellen einfach nicht zurückhalten konnte. Und ja, es passiert sehr, sehr viel trauriges. Darauf würde ich gerne näher eingehen, aber nein, ich werde euch nicht spoilern!

Für die Schlachten in diesem Band habe ich nur ein Wort: episch. Sosososo episch! Und (leider) gibt es auch den einen oder anderen wirklich, wirklich epischen Tod. Ich hatte beim Lesen Gänsehaut, besonders bei einem sehr tragischen, sehr tapferen, heldenreichen Opfer - wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, wisst ihr, was ich meine. 

Fazit
Ich bin wirklich traurig, dass die Throne of Glass Reihe hiermit beendet ist. Sarah J. Maas hat meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk geschaffen, ein High-Fantasy-Meistewerk, das mit bekannten Werken definitiv mithalten kann. Hat Frau Maas eine Welt erschaffen, die an Tolkiens Mittelerde heranreicht? Ihr müsst euch eure Antwort auf diese Frage selber bilden, aber mit dem Abschluss dieser Reihe würde ich behaupten: Ja, das hat sie. 

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Entwicklung der Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Logik der Reihe: 🌟🌟🌟🌟🌟
Emotionen: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟🌟

24. Februar 2020

Rezension: Das Neunte Haus





Auf einen Blick:
Titel: Das Neunte Haus
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Format: TB
ISBN: 978-3-426-22717-6
Preis: 18,00€
Umfang: 521 Seiten

Dieses Buch habe ich vom Knaur Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Dafür erstmal ein herzliches Dankeschön an den Verlag! Wie immer bleibt meine Meinung ehrlich und unverfälscht.

Inhalt
Alex Stern hat in ihrem Leben bereits einiges durchmachen müssen. Dass sie nun die Universität Yale besucht, scheint wie ein Neuanfang, ein Lichtblick. Wäre da nicht die Voraussetzung, an die ihre Anwesenheit an der Uni gebunden wäre: die Arbeit für die Studenten-Verbindung Lethe. Was sie dafür qualifiziert? Ihre Gabe, die Geister der Toten zu sehen. Denn Lethe ist, genau wie die anderen 8 Studenten-Verbindungen, die Yale beherrschen. mächtig und voller Magie. Doch Alex' Gabe ist einzigartig. Als auf dem Campus ein Mädchen brutal ermordet wird, ist es Alex' Aufgabe, dem Ganzen nachzugehen. Doch ihre Untersuchungen decken einige dunkle, weit in die Vergangenheit ragende Geheimnisse auf - und Alex muss herausfinden, wem sie vertrauen kann und wem nicht. 

Cover
Können wir bitte kurz innehalten und dieses hammermäßige Cover betrachten? Als ich das Päckchen ausgepackt habe, in dem das Buch bei mir ankam, war ich hin und weg. Die Schlange wirkt im Licht, als würde sie sich durch die Buchstaben hindurch aus dem Cover herausschlängeln. Ihr metallisch glänzender Körper sieht so toll aus auf dem dunkel gehaltenen Buch! Keine Frage, hier gibt es keinen einzigen Stern abzug! 

Schreibstil:
Nun kommen wir zu dem ersten unerfreulicheren Punkt. Obwohl ich ein großer Leigh-Bardugo-Fan bin, bin ich mit diesem Buch von ihr lange nicht so recht warm geworden. Ich kann aber gar nicht genau sagen, woran das lag, schließlich habe ich ihre anderen Bücher geliebt. Zum Teil, vermute ich aber, lag es an ihrem etwas anderen Schreibstil, der von dem der Grischa-Trilogie (bspw.) meiner Meinung nach etwas abweicht. Nichtsdestotrotz ist das Buch gut geschrieben. 

Geschichte:
Möglicherweise lag es auch an der Geschichte, dass ich nicht so recht in das Buch reingekommen bin. Beispielsweise gibt es in beinahe jedem Kapitel einen Zeitsprung, sodass man mal etwas aus der Gegenwart, mal etwas aus der Vergangenheit liest. So fügen sich nur Stückchen für Stückchen die Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen. Für mich hat das leider von Anfang an dafür gesorgt, dass ich die Protagonistin nicht so recht zu durchschauen gelernt habe, dem Lauf der Geschichte nicht richtig folgen konnte und mich so die Spannung nicht packen wollte. Nur einzelne Szenen, gerade die, in denen Alex' Vergangenheit beleuchtet wurde, fand ich wirklich spannend / interessant, und so habe ich mich durch die ersten 300 Seiten (immerhin von 520!) eher hindruch geschleppt. Sehr schade! 
Auf den letzten 220 Seiten (ca.) hat sich das aber zum Glück geändert. Endlich konnte ich der Geschichte folgen, endlich wurde es spannend! Die Fragen, die beim Lesen der ersten Hälfte des Buchs bei mir aufgekommen waren, fingen an beantwortet zu werden, was sich wirklich gut angefühlt hat. Kein Wunder also, dass ich - wo ich doch für die ersten 300 Seiten knapp 2-3 Wochen gebraucht habe - die letzten 220 Seiten an einem Tag beendet habe. 

Fazit
Richtig, ein Fazit. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen zwischen meiner Liebe zu Leigh Bardugos Büchern und der Tatsache, dass mir dieses hier einfach nicht 100%ig gefallen hat. Auch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, möchte ich ehrlich sein in meinen Rezensionen - das ist schließlich der Grund, warum ihr als Leser mich als Rezensentin schätzt und euch gerne von mir zum Lesen inspirieren lasst. 
Also, mein Fazit: Die Idee des Buchs ist wirklich gelungen. An der Umsetzung ist es meiner Meinung nach etwas gescheitert. Die erste Hälfte der Geschichte hätte schlicht und einfach spannender gestaltet werden können, mit etwas weniger Zeitsprüngen. 

Bewertung
Cover: 🌟🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟

10. Februar 2020

Rezension: Die Sprache der Dornen





Auf einen Blick:
Titel: Die Sprache der Dornen
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-426-22679-7
Preis: 16,00€
Umfang: 288 Seiten

Das Bild des Covers stammt von Droemer Knaur.

Inhalt:
In Die Sprache der Dornen werden sechs märchenhafte Erzählungen aus dem Grishaverse präsentiert. Die einzelnen Erzählungen stammen aus Semeni, Rawka, Kerch und Fjerda (wer mit dem Grishaverse vertraut ist, weiß, worum es sich dabei handelt), ihre Titel lauten Ayama und der Dornenwald, Der zu kluge Fuchs, Die Hexe von Duwa, Kleines Messer, Der Soldatenprinz und Als das Wasser das Feuer ersang. Darin geht es um magische Gestalten, grausame Geheimnisse, Meerjungfrauen, Puppen, die lebendig werden, Füchse, die glauben, die Menschen zu verstehen und mutige Mädchen, die ihr Leben aufs Spiel setzen um glücklich zu werden.

Cover:
Das Cover von Die Sprache der Dornen finde ich sehr schön. Es erinnert an ein Märchenbuch, was wahnsinnig gut zu den darin erzählten Erzählungen passt. Besonders gut gefällt mir, dass die Schrift und die vier Tiersymbole in einem glänzenden Bronze / Gold gehalten sind, sodass sie im Licht schimmern.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Leigh Bardugo ist wie immer fantastisch. In diesem Buch gelingt es ihr zusätzlich aber wirklich gut, einen eher märchenhaften Schreibstil zu verwenden, sodass die Erzählungen sich wirklich wie Märchen anfühlen.

Fazit:
Die Idee von Die Sprache der Dornen hat mir sehr gut gefallen, vor allem, weil ich alles liebe, was mit dem Grishaverse zu tun hat. Die Umsetzung ist schließlich noch besser, als erwartet. Alle Geschichten haben mir wahnsinnig gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich und in jedem Märchen mochte ich die Charaktere und das jeweilige Setting sehr.
Wer das Grishaverse genauso sehr mag wie ich, für den ist dieses Buch genau das richtige.

Bewertung:
Cover: 🌟🌟🌟🌟
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Geschichte: 🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟

18. Januar 2020

Bibliofila Candles - Rep

Hallo ihr Lieben, 

Ich habe es hier noch nicht verkündet, aber da heute mein Rep Paket angekommen ist, wird es höchste Zeit: Ich darf für Januar und Februar Rep für Bibliofila Candles sein! Was Bibliofila Candles ist? Das sagt euch bereits der Name des Shops: Laura, der der Shop gehört, verkauft dort wunderschöne buchinspirierte Kerzen, teilweise aus verschiedenen Fandoms, teilweise allgemein "bookish". Wenn euch das schon neugierig gemacht hat, geht es hier zum Shop! 

Nun aber zurück zu meiner Zeit als Rep bei Bibliofila Candles. Ich bin gemeinsam mit drei anderen Bloggerinnen Rep für Laura. Wir durften uns, nachdem sie uns ausgewählt hatte, ganze vier (!!!) Kerzen aus ihrem Shop aussuchen und zusätzlich noch eine Custom Candle selbst erstellen. Warum so viele Kerzen? Ganz einfach: erstens, weil Laura ein total lieber Mensch und absolut großzügig ist; zweitens, weil es in ihrem Shop vier verschiedene Kerzengrößen gibt, die wir als Reps natürlich alle vorstellen und präsentieren sollen; und drittens, weil wir für zwei Monate Reps sind (was bei vielen Shops nicht so ist!). 
Ich habe mich mit der Auswahl der Kerzen seeehr schwer getan, weil alle Kerzen bei Bibliofila einfach total schön sind. Letztendlich habe ich mich für folgende entschieden: Die "The Shire" (Lord of the Rings) als großes rundes Glas, die "Court of Dreams" (A Court of Thorns and Roses) als großes eckiges Glas, die "The Thirteen" (Throne of Glass) als Tin und die "Slytherin" (Harry Potter) als kleines rundes Glas. Für meine Custom Candle habe ich mich für eine "The Legend of Zelda" Kerze entschieden. Custom Candles könnt ihr in Lauras Shop erwerben. Dabei habt ihr sooo viele tolle Möglichkeiten: Ihr dürft aussuchen, wie die Kerze heißen soll, was auf das Label soll, welche Farbe das Wachs haben soll, ob Glitzer oben auf die Kerze kommt oder nicht, welche Farbe der Glitzer dann haben soll und wonach die Kerze riechen soll! Wahnsinn, oder?! 
Die liebe Laura hat jedem von uns Reps am Ende sogar noch eine sechste Kerze ins Paket getan, eine kleine Überraschung. Da habe ich von ihr die "Cliffhanger" Kerze bekommen. 

Nachdem das Paket heute angekommen ist, habe ich natürlich ein paar neue Fotos gemacht. Im Folgenden seht ihr die Kerzen, bedenkt aber, dass diese Fotos wie immer noch unbearbeitet und noch nicht zugeschnitten sind - sie sind so, wie ich sie von meiner Kamera auf meinen Laptop gezogen habe :) 










Wenn euch die Kerzen gefallen, dann schaut doch unbedingt mal bei Bibliofila Candles vorbei! Ich kann euch den Shop auf jeden Fall nur empfehlen :) 

Eure Anna

4. Januar 2020

Rezension: Detroit Become Human [PS4]





Auf einen Blick
Titel: Detroit Become Human
Publisher: Quantic Dream
Erscheinungsdatum: 25. Mai 2018
Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86 in Games

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zur Geschichte des Spiels!

Inhalt
Im Jahr 2036 leben die Menschen gemeinsam mit Androiden, doch in der Stadt Detroit ist der Frieden zwischen ihnen mehr als zerbrechlich. Immer mehr Androiden werden zu sogenannten Abweichlern, die den ihnen von Menschen gegebenen Befehlen trotzen und aus dem System ausbrechen. Connor, ein von Cyberlife geschickter Android, soll zusammen mit seinem menschlichen Kollegen Lt. Hank Anderson die Fälle der Abweichler untersuchen und dem Problem nachgehen. Dabei kommt er nicht umhin, Sympathie für einige dieser Abweichler zu empfinden, ebenso wie für seinen Kollegen Hank. Doch reicht diese Sympathie, um menschliche Gefühle zu entwickeln und selbst zum Abweichler zu werden? Markus arbeitet für einen alten Künstler, der seine Tage damit verbringt, mit Markus Schach zu spielen, sich mit ihm zu unterhalten oder an seinen Kunstwerken zu arbeiten. Eines Tages kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem Markus zum Abweichler wird - und sein Besitzer ihn fort schickt, um ihn zu schützen. Markus macht sich auf die Suche nach einer Gruppe von Abweichlern, die gemeinsam mit ihm die Möglichkeit haben, eine Revolution zu starten. Kara ist ebenfalls Android. Sie lebt mit einem Mann und seiner Tochter Alice im Armenviertel Detroits und kümmert sich dort um den Haushalt. Doch ihr Besitzer ist ihr gegenüber gewalttätig und schnell wird klar, dass Kara sich entscheiden muss: bleibt sie gehorsam oder wird sie zum Abweichler, um Alice vor ihrem eigenen Vater zu schützen? 

Grafik:
Die Grafik von Detroit Become Human ist absolut unglaublich. In keinem Spiel für die Playstation 4 habe ich bisher eine bessere Grafik während der Gaming-Phasen gesehen. Dass Videosequenzen eine gute Grafik haben, ist seit langem nichts neues mehr für diese Konsole. Doch die Grafik während des Spielens ist hier wirklich gelungen und lässt das ganze Erlebnis dieses Spiels noch echter und authentischer wirken.

Meine Meinung:
Die Story von Detroit Become Human gefällt mir total gut! Ich habe das Spiel bisher einmal durchgespielt, daher kenne ich nur einen möglichen Verlauf der Geschichte. Trotzdem kann ich schon sagen, dass der Grundgedanke hinter dem Spiel super durchdacht und umgesetzt ist. Das ganze dystopische Setting in Detroit ist ebenfalls sehr gut dargestellt. 
Am meisten fasziniert hat mich der Schmetterlingseffekt im Spiel: jede Entscheidung, die du als Spieler triffst, wirkt sich auf den Rest des Geschehens aus. Es müssen kleine und größere Entscheidungen getroffen werden: von der Wahl der Antwort bis hin zur Entscheidung, ob der jeweilige Android jemand anderen töten soll oder nicht. Spielt man auf der schwierigeren Schwierigkeitsstufe, so passiert es schnell, dass Fehlentscheidungen zum Tod wichtiger Neben- aber auch Hauptcharaktere führen können - was das ganze Spielerlebnis meiner Meinung nach noch intensiver macht! 
Die drei Hauptcharaktere (Connor, Markus, Kara) sind alle super sympathisch, sodass ich mich gut in sie hinein versetzen konnte. Das macht die Situationen, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen, natürlich nochmal intensiver. Auch die Nebencharaktere, wie beispielsweise Alice, Luther oder Hank, sind gut durchdacht, haben eine tolle Geschichte und bringen sich wirklich gut ins Geschehen ein. 

Fazit:
Die Story hat mich total umgehauen, nicht zuletzt wegen der Charaktere. Gut durchdacht, wunderschön visuell gestaltet und präsentiert und mit fantastischer Musik hinterlegt. Was soll ich anderes sagen, als dass ich eine klare Kauf- und Spielempfehlung gebe? Und zwar nicht nur an heißblütige Zocker, sondern auch an jeden, der seinen eigenen Film spielen möchte - denn so fühlt sich Detroit Become Human für mich an! 
Jetzt spiele ich das Spiel im zweiten Durchlauf und bin gespannt, wie die einzelnen Situationen, aber auch das gesamte Spiel dieses Mal für mich ausgehen!

Meine Bewertung
Cover: 🌟🌟🌟🌟
Story: 🌟🌟🌟🌟🌟
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gameplay: 🌟🌟🌟🌟🌟
Spannung: 🌟🌟🌟🌟
Emotionen: 🌟🌟🌟🌟🌟
Gesamtpaket: 🌟🌟🌟🌟🌟